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Daily Star: Iranisches Regime bereitet sich mit Raketenanlagen im Untergrund „auf den Krieg vor“

Das iranische Regime bereit sich auf einen Krieg vor. Dafür nutzt es Raketenbasen, die im Untergrund hinter fünf Lage aus Beton liegen. Das berichtet die britische Daily Star.

Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) versorgte den Daily Star mit zuvor nicht veröffentlichten Bildern von Anlagen, wo das Regime Raketen im ganzen Land verteilt hat.

Die versteckten Basen liegen unter fünf Schichten Beton und sollen so Bombenangriffen und Raketenangriffen stand halten, schreibt Daily Star Online.

„Die größte Anlage soll die Basis in Khojir (bekannt als Code 7500) sein. Sie hat ein Tunnelsystem von einer Länge von 1000 Metern und ist vollgepackt mit Raketen.“, heißt es.

„Die Bilder innerhalb der Basis wurden von den iranischen staatlichen Medien gemacht“.

„Hinzu kommen nun mehrere Luftfotos von einigen mysteriösen Anlagen, die auf einer Webseite veröffentlicht wurden, die Quellen der Volksmojahedin Iran nutzt.“. Die PMOI ist auch als Mujahedin-e Khalq oder MEK bekannt.

Shahin Gobadi vom NWRI sagte gegenüber dem Daily Star, dass die iranische Opposition davon ausgeht, dass das Regime „Milliarden Dollar“ in sein Raketenprogramm gesteckt hat.

Er ergänzte, dass seit der Unterzeichnung des nun aufgelösten Atomdeals das iranische Raketenprogramm große Fortschritte gemacht hat und dass es nun zur „Kriegstreiberei“ eingesetzt wird.

„Das iranische Militär hat die meisten Tunnelkomplexe bereits zwischen 1997 und 2002 bauen lassen.“, heißt es weiter.

„Obwohl es mehrere Aktivitäten rund um das neue Jahrtausend gab, wird davon ausgegangen, dass die ersten Tunnelanlagen 1984 gebaut wurden.“

„Die Untergrundnetzwerke sollen sowohl als Lagerungsstätte als auch als Abschußbasis dienen und damit will man die iranischen Nachbarn einschüchtern und bedrohen.“, sagte Gobadi.

Die meisten Anlagen sind rund um den Persischen Golf positioniert, aber Code 7500 befindet sich um Teheran herum“, schreibt der Daily Star weiter.

Es wird davon ausgegangen, dass das iranische Regime Frontunternehmen nutzt, welche von den Revolutionsgarden betrieben werden. Sie sollen für die Geheimhaltung und den Bau der Anlagen verantwortlich sein“, ergänzt der Star.

Die Bilder, welche der NWRI Daily Star Online übergeben hat, zeigen Raketenbasen mit Tunnelkomplexen, die im ganzen Iran verteilt sind.

Die Bilder von Khojir zeigen eine Militärbasis mit mindestens drei Straßen, die in eine Untergrundanlage führen, welche an einem Berghang liegt.

Code 7500 soll auch die finale Konstruktionsstelle für die Mittelstreckenrakete Shahab 3 sein.

Im Westiran liegt die Imam Ali Basis, auch von dort verschwindet eine Straße in einem Berg hinein.

Die Lar Garnison befindet sich ebenfalls im Westiran. Sie ist mittlerweile komplett in den Untergrund verlegt worden.

Lar wird vom NWRI als „verzweigter Tunnelkomplex“ bezeichnet, der „hoch gesichert und sicher ist“.

Dieser Komplex wird wohl derjenige sein, der in der Regimepropaganda als „Raketenstadt“ bezeichnet wird.

Signale von Mobiltelefonen sind rund um die Basis geblockt, ergänzt der Daily Star.

Weitere Anlagen, wie das Queshm Raketenzentrum an der iranischen Küste, liegen ebenfalls unter fünf Schichten von Beton.

Der Iran soll diese Anlage dazu benutzen, um von dort aus Raketen an die Huthi Söldner im Jemen zu liefern.

Gobadi sagte gegenüber Daily Star Online:“ Das Regime hat in den letzten drei Jahrzehnten Milliarden Dollar in das Raketenprogramm gesteckt.“

„Dafür wurden gewaltige Ressourcen eingesetzt und es wurde Raketentechnologie aus anderen Ländern genutzt, vor allem aus Nordkorea“

Er ergänzte:“ Das klerikale Regime hat seine Tests mit ballistischen Raketen verstärkt und es exportiert diese Raketen in die ganze Region, vor allem in den Libanon, Irak, Syrien und Jemen. Sie sind ein wichtiger Teil in der Kriegstreiberei und dieses Projekt wurde nach der Unterzeichnung des Atomabkommens vom Juli 2015 massiv voran getrieben“.

Das iranische Regime nutzt ein Netzwerk aus Söldnern, um die Waffen dann an Terroristen zu verteilen, welche Chaos im Mittleren Osten verbreiten.

Das iranische Regime wurde vom Westen für den Angriff auf saudische Ölanlagen verantwortlich gemacht, welcher die Region an den Rande eines dritten Golfkrieges führt.

Die Quellen des NWRI sagten weiter, dass die genaue Anzahl der Raketen im Arsenal des Regimes weiterhin unbekannt ist.

Gobadi sagte gegenüber Daily Star Online: „Seit Anbeginn seiner Herrschaft hat das klerikale Regime das Volk unterdrückt und Terrorismus und Kriege in die Region exportiert. Es sind zwei seiner Säulen für sein Überleben.“

„Das Raketenprogramm ist ein integraler Bestandteil dieser Strategie“.

„Die Krisen, welche das iranische Regime von allen Seiten her umzingeln, betreffen auch die Proteste und Streiks sowie die Aktivitäten der Widerstandseinheiten der Volksmojahedin Iran (MEK) im Land.“

„Der Volkswiderstand wird das Regime weiter im Iran isolieren und schwächen und daher wird es seine Aktivitäten im Export von Terrorismus und seines Markenzeichens des islamischen Fundamentalismus verstärken, um damit das iranische Volk von der Vorstellung eines Regimewandels abzulenken.“

„Das Regime wird seinen Export von Terrorismus und islamistischen Fundamentalismus nicht stoppen, weil es seine Existenz und seine treibende Kraft darstellt. Ohne das alles würde es bald gestürzt werden.“

Der britische Verteidigungsminister Dominic Raab sagte, dass auch die britische Regierung davon ausgeht, dass der Iran hinter dem Anschlag auf Saudi – Arabien steckt.