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Das iranische Regime rekrutiert Kinder für seine Kriege

NWRI – Es wird berichtet, dass Kinder im Alter von nicht mehr als 15 Jahren vom iranischen Regime zur Teilnahme an seinen bewaffneten Konflikten rekrutiert werden – ein schreiender Verstoß gegen das Völkerrecht; der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den Iran daran erinnert, dass die Charta der Vereinten Nationen zu den Rechten der Kinder darauf angewandt werden kann.

Der Internationale Strafgerichtshof betrachtet die Rekrutierung einer Person, die noch nicht 18 Jahre alt ist, zu Tätigkeiten, die mit bewaffneten Konflikten zu tun haben, als Kriegsverbrechen.

Es ist ein Skandal, dass dies im Iran so häufig geschieht und nicht verhindert wird.

Kinder sind nicht genug entwickelt, um an kriegerischen Auseinandersetzungen beteiligt zu werden; die Kinder, die das iranische Regime rekrutiert, werden einem besonders hohen Risiko körperlicher und seelischer Schäden ausgesetzt. Die Beteiligung an Kriegen erlegt dem Kind, seiner Familie und der Gesellschaft einen unerträglich hohen Zoll auf.

Es sind zum Schutz der Kinder internationale Gesetze vorhanden. Man kann die Kinder aber nur schützen, wenn diese Gesetze verstärkt werden. Eine schwere Unachtsamkeit führt dazu, dass Minderjährige durch diese Gesetze nicht geschützt werden.

Viele von den im Iran rekrutierten Kindern stammen aus Flüchtlingsfamilien. Man schickt sie in die Kriegsgebiete, besonders nach Syrien; dort sollen sie an der Seite der Truppen des syrischen Diktators Bashar al Assad und seiner Verbündeten kämpfen.

Der schockierende Grund dessen, dass so viele Kinder rekrutiert werden, liegt darin, dass das syrische und das iranische Regime versuchen, die Zahl der bekanntgegebenen die Regierung treffenden Unglücks- und Todesfälle zu verringern, um dem Verlust der Moral in der Truppe zu begegnen. Das Leben von Kindern gilt als nicht viel wert; das iranische Regime betrachtet sie als verzichtbar.

An der Rekrutierung von Minderjährigen wirkt das Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) mit. Es spielt in vielen Verbrechen des Regimes eine bedeutende Rolle – ein weiterer Grund, jene zu unterstützen, die internationale Maßnahmen gegen seinen Einfluß anstreben.

Um möglichst viele Rekruten zu erhalten, versprechen die Behörden den Kindern Aufenthaltsrecht im Iran. Außerdem versprechen sie Personen, die zu den extrem armen Schichten des Landes gehören, finanzielle Zuwendungen und Beute.

Über diese alarmierende Praxis hat „Human Rights Watch“ gesprochen; Sarah Leah Whitson, seine Direktorin für den Mittleren Osten, forderte den Iran auf, sie unverzüglich zu beenden. Auch verlangte sie von den iranischen Behörden, sicherzustellen, dass alle Flüchtlingskinder, die zum Kampfeinsatz an die Fronten gesandt wurden, sofort zurückgeholt werden. Sie sagte, es sei die Pflicht des Iran, die Kinder zu schützen und nicht, ihre Verletzlichkeit auszubeuten.

Es ist geboten, dass die Verantwortlichen wegen ihrer Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden. Die iranischen Behörden haben im Fernsehen damit geprahlt, sie seien stolz darauf, kindliche Rekruten nach Syrien zu schicken. Berichte treten den Auskünften mancher Personen entgegen, die sagen, es würden Kinder bereits im Alter von 14 Jahren rekrutiert; doch in einem Fernseh-Interview sprach ein Junge, der behauptete, erst 13 Jahre alt zu sein, über seine Erfahrungen.

Um welches Alter es sich auch immer handelt, es ist klar, dass es hier um Kriegsverbrechen geht; die jungen Menschen gehören in die Schule, nicht in einen im Ausland geführten Krieg.