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Der Diplomat-Terrorist des iranischen Regimes vor Gericht

NWRI- Assadollah Assadi, ein Diplomat-Terrorist des iranischen Regimes, steht in Belgien wegen der Planung eines vereitelten Bombenanschlags auf die Versammlung “FREIER IRAN“, die 2019 vom iranischen Widerstand veranstaltet wurde, vor Gericht.

Am 27. November 2020 werden vier iranische Terroristen vor Gericht in Antwerpen, Belgien, stehen. Unter ihnen wird sich Assadollah Assadi befinden, ein Diplomat des iranischen Regimes, der den Plan, am 30. Juni 2018 in Villepinte bei Paris eine massive Versammlung der iranischen Opposition zu bombardieren, leitete und ausführte. Gemeinsam mit Assadi werden drei seiner Komplizen: Amir Saadouni, Nasimeh Naami und Mehrdad Arefani, vor Gericht stehen.

Die Bombe, die während des Großen Treffens des Nationalen Wider-standsrates des Iran (NWRI) detonieren sollte, bestand aus einem halben Kilogramm TATP, einem hausgemachten Sprengstoff, der nach der belgischen Einheit zum Einsatz von Bomben (DOVO) „sauf Hitze, Spannung und Stoß sehr stark reagiert“. Obwohl die darin verwendeten Stoffe frei erhältlich sind, benötigt – so DOVO – jeder, der sie miteinander verbinden will, „gute Kenntnisse der Elektronik“.

Als die Polizei das verdächtige Paket in dem Koffer von Saadounis und Naamis Auto entdeckte, richtete sie einen Sicherheitsabstand von 200m ein. Die DOVO fand heraus, daß das verdächtige Paket einem Kulturbeutel mit 500g weißen Puders glich. Das Bombenpaket gelang während einer Operation des Sprengroboters der DOVO unerwartet zur Detonation. Dadurch wurde der Roboter so sehr beschädigt, daß er seine Funktionsfähigkeit verlor. Trotz einem Abstand von mehreren hundert Metern fügte die Detonationswelle einem besonderen Agenten eine leichte Verletzung zu. Die Bombe explodierte im Freien, sandte daher keine Trümmer aus.

Wenn wir uns die Fotografien von der Versammlung in Villepinte ansehen, so erkennen wir zehntausende Menschen, die in der großen Ausstellungshalle versammelt waren. Eine Detonationswelle von mehren 100 Metern durch diese Menge hindurch hätte zu katastrophalen Konsequenzen geführt. Wenn ein gepanzerter Sprengroboter bis zur Funktionsunfähigkeit beschädigt werden konnte, kann man sich vorstellen, wie eine solche Explosion auf einen ungeschützten menschlichen Körper gewirkt hätte. Außerdem muß darauf hingewiesen werden, daß die Explosion eine enorme Panik bewirkt hätte – mit zweifellos ihrerseits fatalen Opfern.


Jährliche Versammlung des iranischen Widerstands in Paris 2018

Und schließlich: Das hausgemachte TATP besitzt die Stärke von 88% des bekannten TNT. Die Stärke des TATP hängt andererseits von seinen Inhaltsstoffen ab. Bedenkt man die Professionalität, das Wissen und die Methode des Geheimagenten Assadi, vermag man sich nur das Schlimmste vorzustellen.

Der Bericht der DOVO zeigt das Bombenpaket so, daß man sieht: Alle Teile der Bombe waren mit den Sprengsätzen verbunden. Im Falle einer Explosion wären alle Teile im Höchstmaß zerstört worden. Die DOVO spricht von einem professionell hergestellten Bombenpaket. Auch die 3D-bedruckte Seite der ‚entfernten Kontrolle‘ (?) und der GSM-Zünder lassen ein hohes Maß von Professionalität erkennen. Dieser modus operandi ist vergleichbar mit dem eines staatlichen Geheimdienstes.

Nach dem Transport des Sprengkörpers kam es zu umfangreicher Kommunikation zwischen Assadi und dem Paar. So sollte erklärt werden, was genau es zu tun haben werde, um die fraglichen Sprengkörper zu aktivieren. Außerdem fand die Polizei in dem Auto von Assadi ein Handbuch über den Umgang mit der Bombe.

Zweifellos wäre es im Falle einer Detonation der Bombe zu einer Reihe von Todesfällen gekommen.

Das Treffen stellte eine friedliche Versammlung der iranischen Opposition dar. Sein Ort war das Herz des freien Europas: Paris. Solch ein Angriff hätte den freien Westen in seinen Fundamenten erschüttert. Die Folgen für Frankreich (und Belgien!) wären enorm gewesen. Die Spannungen zwischen ihnen und dem Iran haben sehr zugenommen. Die Beziehungen sind aufgrund dieser Tatsachen sehr reduziert worden. Darin besteht der reale Schaden.

Ein Bombenanschlag in der Nähe von Paris hätte die fast ‚natürliche‘ Folge, daß die Strukturen des französischen Staates tief betroffen worden wären. Außerdem hätte solch ein Bombenanschlag die Bevölkerung in Schrecken versetzt.