Terrorismus

Der Kommandeur der Bassij-Miliz droht weitere Geiselnahmen und Erpressungen an

Iran: Der Kommandeur der Bassij-Miliz droht weitere Geiselnahmen und Erpressungen an

Brigadegeneral Mohammadreza Naghdi (IRGC), Kommandeur der repressiven Bassij-Miliz, bezeichnete während einer in Teheran gehaltenen Rede Geiselnahme und Erpressung als „die Art,wie man von den Arroganten sein Recht bekommt“.

Er nannte als Beispiele die Verhaftung von Bürgern und das Kapern von Schiffen der USA im persischen Golf. Naghdi hat den Überfall auf die britische Botschaft im November 2011 persönlich geleitet, ebenso den Angriff auf die saudische Botschaft im Januar dieses Jahres – auf Befehl Khameneis. In seiner Rede sagte er: „Die Aufhebung der über die Sepah-Bank verhängten Sanktionen und die Freigabe von $1,7 Milliarden aus eingefrorenen iranischen Vermögen hatte mit den Verhandlungen nichts zu tun; sie war einfach der Preis, den die USA für die Entlassung ihrer Spione zahlten“. Dies zeige, „daß die Sprache der Gewalt die einzige Sprache ist, die die USA verstehen. … Die Art, wie wir unser Recht von den Arroganten bekommen, besteht darin, daß wir stark werden; wir müssen jeden Tag stärker werden.“ (So die mit dem IRGC verbundene Nachrichtenagentur „Fars“ am 20. Januar 2016)

Dies verbrecherische Element des IRGC fügte hinzu: „Fünf oder sechs Revolutionsgardisten verhafteten im persischen Golf zehn unbotmäßige Marinesoldaten der USA; es gefiel Gott, die Pläne des Feindes zu vereiteln.“Bürger fremder Staaten – besonders solche der USA im Iran oder im Libanon, in den vergangenen Jahren auch im Irak – durch bezahlte Milizen als Geiseln zu nehmen, darin besteht eine bekannte Politik des religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht; es ist als Hebel der Außenpolitik von entscheidender Bedeutung. Die vom Westen, besonders von den Vereinigten Staaten betriebene Beschwichtigung sowie ungerechtfertigte Zugeständnisse haben die Mullahs ermutigt, diese unmenschliche Methode weiterhin – und noch vermehrt – anzuwenden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iranden 21. Januar 2016