Die 25. Spendengala des Satellitenfernsehens INTV der iranischen Opposition

„Simay-e Azadi“ oder INTV, ein Satellitenkanal der iranischen Opposition, eröffnete am 8. Januar seine 25. Spendengala; sie dauerte bis zum 12. Januar. Viele Iraner – darunter besonders viele aus dem Inland – warteten stundenlang auf die Teilnahme, um zu bekunden, daß sie die Sache des iranischen Widerstands, die Sache der Freiheit, fördern.

Simaye-e Azadi (INTV) ist ein Satellitenkanal, der von Europa aus sendet und 24 Stunden lang frei empfangen werden kann – mit massiver Gefolgschaft im Iran und der Diaspora.

Er hat bei der Ausstrahlung von Bildern der Krise des Coronavius und der inhumanen Politik des iranischen Regimes eine vitale Rolle gespielt. Die Spendengala, mehr als 50 Stunden lang – an vier Tagen – frei empfänglich, bediente mehr als 100 Telefonanschlüsse, durch die man seine Unterstützung bekunden konnte. Außerdem benutzten die Iraner eifrig das Internet und die sozialen Netzwerke – darunter „Telegram“ und „Skype“ – aus dem Iran, um INTV und die iranische Opposition auf allen möglichen Medien zu unterstützen.

Außerdem stellte diese Spendengala das Verlangen des iranischen Volkes nach Freiheit dar und zeigte somit einen weiteren Aspekt der Art, wie der Widerstand in der Gesellschaft verankert ist.

Während der Spendengala riefen Mitarbeiter der Widerstands-einheiten – eines inländischen Netzwerks der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) – sowie viele weitere entschlossene Jugendliche an, um zu bekunden, daß sie den iranischen Widerstand unterstützen.

Trotz der widrigen Umstände im Iran – unter dem Mullah-Regime und inmitten des Kampfes gegen die Ausbreitung des Coronavirus – gelobten die Freunde der MEK und die Widerstandseinheiten, daß sie weiterhin um den Sturz des Mullah-Regimes kämpfen werden.

Diese Spendengala erlebte von vielen Iranern Anrufe, die zu Herzen gingen. Viele von denen, die mit dem Programm Verbindung aufnahmen, leiden an Krankheiten, besonders an COVID-19. Ein Mann namens Farhad aus Karaj bei Teheran rief bei Simay-e Azadi an, um zu geloben, daß er den Kampf bis zum Ende fortsetzen werde; dabei wurde sein Atem durch eine Lungen-Infektion schwer behindert.

Ein anderer namens Behnam aus Teheran zählte die Nöte auf, an denen die Iraner während des Mullah-Regimes leiden und geißelte die westlichen Regierungen wegen ihrer Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Regime und der Hilfe, die sie der herrschenden Theokratie leisten. Er dachte auch an den Willen des iranischen Volkes, das Regime zu stürzen. Er sagte, die Leute würden der 40 Jahre lang andauernden Tyrannei „auf den Straßen“ mit dem bevorstehenden Aufstand antworten.

Eindrucksvoll waren auch die Entfernungen, die von den Anrufen überbrückt wurden. Sie kamen aus allen Teilen des Landes, von verschiedenen Ethnien und von Exulanten aus allen vier Weltgegenden. Sie warteten stundenlang darauf, daß sie sprechen konnten, spendeten dem oppositionellen Sender Geld und gelobten die Fortsetzung ihres Kampfes um den Wandel im Iran.

Iraner aus dem Lande lobten die Rolle, die INTV in der Bekanntmachung der Tätigkeit des iranischen Widerstands im Lande und im Ausland sowie in der Kritik des Regimes spielt, besonders der Art, wie es in der Zeit der Epidemie des Coronavirus das Volk getäuscht hat.

Außer der finanziellen Hilfe, die die Iraner der INTV leisten, zeigten ihre Anrufe aus dem Iran – in dem das Regime seine Repression ausübt – die umfangreiche Unterstützung, die der Widerstand bei den im Lande wohnenden Iranern genießt.

Die Spendengala spiegelte die starke politische und soziale Basis, auf die sich der iranische Widerstand im In- und Ausland stützen kann.

Die große Zahl von Anrufen und Botschaften aus dem Lande zeigte auch die Unruhe der Gesellschaft und das Verlangen des Volkes nach einem Wandel des Regimes an. Es hat sich ja schon oft beschwert über die Gefahr, die von Satellitenkanälen ausgeht, weil diese populär sind, und besonders populär ist „Simay-e Azadi“.

Das Regime hat mit seiner unmenschlichen Politik, Leute in die Minenfelder von COVID-19 zu schicken und sich dessen viele Todesfälle zur Verhinderung von Aufständen und zur Verbreitung der Verzweiflung unter den Iranern zu Nutze zu machen, versucht, die Gesellschaft zum Schweigen zu bringen.

Doch die Anrufe und Gelöbnisse der Widerstandseinheiten und der Bürger aus allen Teilen des Landes zeigten, daß das Regime sein Ziel verfehlt hat.