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Die Konferenz in Polen bietet eine Gelegenheit, die Bedrohung durch das iranische Regime in Angriff zu nehmen

NWRI- Seit seiner Amtsübernahme hat US Präsident Donald Trump eine robuste Rhetorik und eine feste Politik gegenüber dem Iran angewandt. Er verließ die mangelhafte Atomübereinkunft von 2015, formell bezeichnet als Gemeinsamer Umfassender Plan von Maßnahmen (JCPoA), und verhängte erneut lähmende Wirtschaftssanktionen, die durch die Unterzeichnung aufgehoben worden waren.

Seine europäischen Kollegen haben demgegenüber einen anderen Ansatz verfolgt. Sie haben weiterhin das iranische Regime zu besänftigen gesucht, ganz wie es der frühere Präsident Obama tat. Sie haben es nicht über sich gebracht, entschieden zu handeln und auf die fortgesetzten Provokationen und kriegslüsternen Handlungen des Regimes zu reagieren.

Das Klima wandelt sich jedoch gegenüber dem Iran und europäische Politiker können nicht länger in Abrede stellen, dass die Bedrohung durch das iranische Regime sich weit über den Vorderen Orient hinaus erstreckt. Im vergangenen Jahr gab es eine Reihe von Vorfällen, die deutlich machten, wie dreist das Regime terroristische Angriffe und Morde plant und sich vornimmt, sogar solche auf europäischem Boden.

Die Behörden in Albanien haben zwei Leute mit Verbindung zum Kleriker-Regime im Iran verhaftet. Es wurde aufgedeckt, dass sie einen Angriff auf Mitglieder der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI / MEK) – die Hauptopposition gegen das iranische Regime – geplant haben. Mitglieder der PMOI, die in Camp Liberty / Ashraf  im Irak gewohnt hatten, wurden im Jahr 2016 schließlich freigelassen und Albanien begrüßte Hunderte von ihnen bei sich. Der Iran hat die Länder kritisiert, die die Flüchtlinge aufgenommen haben, weil sie angeblich Terroristen beherbergten.

Wenige Monate später arbeiteten die Behörden in Frankreich, Deutschland und Belgien zusammen, um ein weiteres Komplott aufzudecken – dieses Mal gegen den Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI), als er  seine Jahreskonferenz bei Paris, Frankreich, abhielt.  Ein iranischer Diplomat, der in Wien wohnt, war an dem versuchten Bombenattentat beteiligt und hatte ein Ehepaar mit Bombenmaterial versorgt, das sie in Frankreich benutzt hätten.

Noch ein anderer Attentatsplan fand sein Ende, als dänische Behörden einen iranischen Mann festnahmen, der versucht hatte, einen iranischen Dissidenten, der in dem Land lebt, zu töten.

Es ist unmöglich, dass europäische Politiker Komplotte ignorieren, die Todesfälle und Unglücke auf dem eigenen Territorium zum Ergebnis gehabt hätten.

US Außenminister Mike Pompeo gab in diesem Monat bei seiner Rundreise durch den Vorderen Orient bekannt, dass im kommenden Monat eine internationale Konferenz in Polen stattfinde werde. Dies ist für Europäer eine perfekte Gelegenheit, zu zeigen, dass sie die Kriegslüsternheit und Provokationen des Iran nicht akzeptieren werden.

Das iranische Regime hat durchaus deutlich gemacht, dass es ein nicht vertrauenswürdiges und betrügerisches Mitglied der internationalen Gemeinschaft ist. Seine Kriegslüsternheit sollte nicht geduldet werden. Außerdem ist das Volk im Iran am Ende seiner Kraft, die Dinge auszuhalten, angelangt nach Jahren der Repression und der systematischen Verletzung der Menschenrechte.

Der NWRI hat das Volk bei seinem Streben nach einem Regimewechsel unterstützt und er hat die internationale Gemeinschaft beständig vor den Gefahren gewarnt, die vom iranischen Regime ausgehen. Es kennt das Regime besser als jede andere Gruppe und mit seiner Unterstützung kann die internationale Gemeinschaft auf einen wohlhabenderen, freien und demokratischen Iran hinarbeiten