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Die Mullahs spekulieren öffentlich über ein Ende des iranischen Regimes

NWRI-

Vertreter des iranischen Regimes sind in Angst, dass der Niedergang der Wirtschaft und der Aufstieg des iranischen Widerstands die Menschen zur Revolte veranlasst, die das Ende des Mullah-Regimes bedeutet. Das geht aus einer Analyse der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) hervor.

Die MEK haben neueste Äußerungen von Vertretern des iranischen Regimes in staatlichen Medien ausgewertet und entdeckt, dass ein großer Teil dieser Kommentare sich auf Warnungen in Bezug auf die Zukunft des Regimes konzentriert, wobei oft Ausdrücke wie „Feind“, „Misstrauen“, „gefährliche Zeiten“ und „derzeitige Bedingungen“ benutzt werden.

Sogar der Minister für Information und Kommunikationstechnologie im iranischen Regime Javad Azari Jahromi war nicht imstande, seine Besorgnisse zu verbergen, trotz all seiner Erfahrungen mit dem Apparat der Nachrichtendienste des Regimes.

In einem TV Interview vom 12. Oktober meinte er: „Was in diesen Tagen immer transparenter wird, ist die soziale Lücke zwischen den verschiedenen Klassen. Wir sehen uns der Realität gegenüber, dass es eine Vertrauenslücke gibt, wobei die Bevölkerung von Politikern weiß, die ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden. Wir sollten das nicht leugnen. Warum sollten wir? Der Grund dafür ist, dass sie sehen, dass unsere Handlungen nicht mit unseren Worten übereinstimmen, und das ist so in ganz verschiedenen Arbeitsfeldern“.

Zugleich warnte Hossein Raghfar, ein Wirtschaftsexperte, der für das iranische Regime arbeitet, dass die wirtschaftliche Krise, die derzeit den Iran plagt, – verursacht durch Jahrzehnte des Missmanagements und der Korruption der Mullahs, aber zusätzlich auch durch die US Sanktionen angeheizt – zu großen Engpässen bei den Lebensmitteln, zu weiteren Protesten und Revolten gegen das Mullah-Regime führen werde.

Er sagte dazu: „Alle, die von öffentlichen Zuwendungen leben, haben nichts. Wir bewegen uns auf Aufruhr zu. Dieser Aufruhr ist durch wirtschaftliche Unsicherheit bedingt. Arbeiter, denen nichts bezahlt wurde, wie sollen die für sich sorgen… und dies führt zu Aufruhr. All dieser Aufruhr zeichnet sich ab“.

Raghfar warnte auch, dass das iranische Volk sehr leiden werde wegen des Drucks, der auf ihm lastet. Das könne sich manifestieren in Problemen der psychischen Gesundheit wie Depression, es könne aber auch zu deiner Zunahme der Kleinkriminalität führen (z.B. Diebstahl) bei Leuten, die an wirtschaftlicher Unsicherheit leiden.

Er sagt: „Ein Arbeiter, der nicht bezahlt wird, hat keine andere Lösung als die, zu revoltieren“.

Raghfar brachte auch seine Befürchtung zum Ausdruck, dass talentierte Iraner, die die Krise des iranischen Regimes lösen könnten, vor dem Regime fliehen könnten, was bedeutet, dass die Besten und Klügsten nicht der Not des Landes abhelfen können.

Er fuhr fort: „Es wird noch eine andere Art des Aufruhrs geben, der   in der Abwanderung von qualifizierten Kräften besteht. Es wird eine selbstzerstörerische Variante des Aufruhrs geben, nämlich Selbstmorde. Andere werden psychische Schäden bekommen, wie Depression. Das sind andere Formen von Aufruhr und wie er sich manifestieren kann. Und noch eine andere Art des Aufruhrs besteht in der Zunahme von Verbrechen“.

Er schätzte auch, dass die Inflationsrate im Iran – die heute schon bei sage und schreibe 50 % liegt – im März auf 80-90 % steigen könnte, wenn das iranische Kalenderjahr endet, und dass der Iran bei solchen Bedingungen nicht lange bleiben könn