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Händlerprotest in Teheran gegen hohe Preissteigerung und Wechselkurskollaps – 2. Tag

Aufruf von Maryam Rajavi an alle Shopbesitzer, Händler und Kaufleute zur Unterstützung der Proteste

Am Morgen des 25. Juni gingen große Teile des Bazars von Teheran in den Streik.

Händler und Shopbesitzer aus dem Bereich des Marktes für Goldschmiede und Stoffe, Saray-e Pachenar, Saray-e Moshir, der Schuhhersteller in Groß – Charsough, der große Bazar in Klein – Charsough, der kuwaitische Bazar, Sabze Meydan, Saray-e Melli, der Teppichmarkt in Saray-e Bou Aliund, die 15. Khordad und Shah Moschee, Bain al-Haramain Bazaar, der Markt der Nähmaschinenhändler an der Khayyam Allee, der Kupferschmiede Bazar in Nasser Khosrow und die Händler der Parsian Passage nahmen an diesem massiven Streik teil. Sie alle protestieren gegen die aktuelle Krise der hohen Preise und des Wechselkursverfalls (der Dollar ist mittlerweile 9000 Toman wert). Zudem protestieren sie gegen die ausplündernde Politik des iranischen Regimes und seine korrupten Anführer.

Die Shopbesitzer und Händler demonstrierten in Richtung Sabzeh Meydan und dem Baharestan Platz. Gestern und heute riefen die Demonstranten:“ Verschwindet aus Syrien und denkt an uns“, „Streik! Streik! Wir stehen alle zusammen. Wir wollen keinen 10.000 Toman Dollar“, „Ihr eifrigen Händler! Unterstützt uns! Unterstützt uns!“

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, lobte die tapferen Händler für ihren Aufstand und Protest gegen die hohen Preise, die Korruption und die Ausplünderung des Wohlstandes der iranischen Nation durch das Mullahregime. Sie rief alle Shopbesitzer, Händler und Kaufleute im ganzen Land auf, sich den Protesten der streikenden Händler anzuschließen. Sie sagte:“ Die Währungskrise und die hohen Preise bedeuten für die überwältigende Mehrheit des Volkes eine große Bürde und sie verursachen einen immensen Druck. Dies ist das Ergebnis der Politik des herrschenden religiösen Faschismus, der von Beginn an den Wohlstand des Volkes für inländische Unterdrückung, Atomprojekte, den Export von Terrorismus und Fundamentalismus und die Kriege in Syrien, Jemen, Irak, Libanon und anderen Ländern der Region oder das Ausplündern durch die korrupten Anführer des Regimes verschleudert hat. Diese Politik nutzt nur der Existenz des Regimes und all seiner Banden.

In ihren landesweiten Aufständen im Januar zeigte das iranische Volk, dass der Hauptgrund für alle aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Probleme im Iran das berüchtigte Mullahregime ist. Dieses Regime hat die iranische Wirtschaft, seine Landwirtschaft, seine Rücklagen und die nationalen Finanzgarantien sowie die iranische Umwelt zerstört.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

25. Juni 2018