Menschenrechte

Iran: 13 Hinrichtungen an einem Tag, darunter zwei öffentliche und eine Amputation der Hand bei drei Häftlingen in Ghom

Der Iranische Widerstand ruft alle internationalen Behörden und Organisationen für Menschenrechte auf, besonders den Hohen Kommissar für Menschenrechte, die Sonderberichterstatterin für die Situation der Menschenrechte im Iran und die Berichterstatter über willkürliche Hinrichtungen und Folter, das Kleriker-Regime für die Hinrichtungen und die mittelalterlichen Bestrafungsarten wie Amputation der Hand zu verurteilen.

Er ruft auch die internationale Gemeinschaft auf, besonders die Europäische Union und die Vereinigten Staaten, das Mullah-Regime für diese brutalen Bestrafungen mit Sanktionen zu belegen. Die Führer der Barbarei, die im Iran herrscht, die eine Schande für die heutige Menschheit sind, müssen aus der Familie der Nationen ausgeschlossen und vor Gericht gestellt werden.

Die Henker, die im Iran regieren, haben allein in dem Zeitabschnitt vom 12. bis 20. September 33 Gefangene hingerichtet. Am 21. September haben sie bei drei Gefangenen im Gefängnis von Ghom die Hände amputiert wegen des Vorwurfs des Raubes. Dreizehn Gefangene wurden allein am Mittwoch, dem 20. September in Ghom und in dem Gefängnis Gohardasht in Karadsch, dem Zentralgefängnis von Karadsch und dem Zentralgefängnis in Kazvin (Chubin Dar) hingerichtet. Und zwei öffentliche Hinrichtungen wurden in den Städten Aq Qala (Provinz Golestan) und Pars Abad in Moghan (Prinz Ardebil) vollstreckt.

Zwischen dem 12. und 19. September wurden 20 weitere Internierte, darunter eine weibliche Gefangene, in den Gefängnissen in Khorramabad, Karadsch, in Ardebil, Täbriz, Maschad, Borujerd, Zanjan und Kerman hingerichtet. Vier von ihnen wurden öffentlich in den Städten Islamabad Gharb, Anbarabad, Ilam und Salmas hingerichtet. Yadullah Movahhed, der Chef der Justiz in Kerman, nannte die fünf hingerichteten Gefangenen in der Stadt „eine Ursache für Unsicherheit und Schurkerei“.

Der Rückgriff auf Hinrichtungen und die Verhaftung von Menschen wegen Drogenschmuggels und Raubs findet statt, während die größten Diebe in der Geschichte des Iran die Führer des dort herrschenden Regimes sind, dessen astronomische und serienmäßige Diebstähle beständig Gegenstände der internen Auseinandersetzungen unter den Fraktionen dieses Regimes sind. Drogenhändler im Iran und in vielen Ländern der Welt von Kanada und den Vereinigten Staaten über europäische Staaten bis in den Fernen Osten und nach Australien werden von Khamenei, dem Obersten Führer des Regimes und den Revolutionsgarden kontrolliert.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

22. September 2017