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Wir müssen das iranische Regime mit seinen ausländischen Raketenfabriken konfrontieren

NWRI – Das iranische Regime muss mit seine Raketenfabriken konfrontiert werden, die im gesamten Mittleren Osten verteilt sind. Das meint ein Iran – Experte.

Dr. Majid Rafizadeh, der in Harvard promoviert hat, ist ein US – Iranischer Politikwissenschafter. Er schrieb einen Leitartikel in Arab News, in dem er fordert, dass das iranische Regime sich zu seinen geheimen Raketenfabriken im Ausland äußert. Der Umgang mit diesen Fabriken ist elementar wichtig, wenn man den Weiterbau von ballistischen Raketensystemen und eine weitere Destabilsierung im Mittleren Osten verhindern will.

Ein aktueller Bericht zeigt, dass der Iran fortschrittliche Raketentechnologie in Syrien, im Libanon und auch in Fabriken im Jemen herstellen läßt und dass er die Produktion auf andere Staaten im Mittleren Osten ausbauen will.

Rafizadeh schreibt dazu:“ Es ist eindeutig, dass der Iran direkt die UN Resolution 2231 verletzt, welche Teil des Gemeinsamen Aktionsplanes (Atomabkommen) ist.“

In der Resolution heißt es, dass alle Länder Maßnahmen einleiten müssen, um „Beschaffung, Verkauf und Transfer von Waffen und entsprechendem Material aus dem Iran durch seine Bürger oder durch inländische Schiffe und Flugzeuge zu unterbinden, egal ob diese aus dem Iran oder anderen Ländern stammen“. Diese UN Resolution wurde vom UN Sicherheitsrat bestätigt.

Rafizadeh schreibt weiter, dass der Iran versucht, seine verschiedenen Ziele durch den Bau von Fabriken im Ausland zu erreichen, die unter seiner Kontrolle stehen.

Weniger auffällig

Der Iran ist mehrfach beim Schmuggeln von Waffen an Söldnergruppen im Mittleren Osten erwischt worden, wenn jedoch die Waffen für die Söldnergruppen in den Ländern hergestellt werden, wo sie agieren, dann ist die Gefahr einer Entdeckung wesentlich geringer.

Weniger Kosten

Um Waffen nach Syrien an die Assad Diktatur im Bürgerkrieg zu liefern, musste der Iran sie schmuggeln oder in kommerziellen Flugzeugen verstecken, was eine Menge Geld kostete. Wenn man die Waffen quasi am Handlungsort produziert, dann senkt das die Kosten erheblich.

Stärkung des Zusammenhaltes der Söldnergruppen

Es ist kein Geheimnis, dass der Iran den Mittleren Osten kontrollieren will. Deshalb arbeitet er an der Destabilisierung der Regierungen im Libanon, Irak und Syrien über entsprechende Söldnergruppen mit dem Ziel, mehr Einfluß zu erlangen. Wenn man Waffen vor Ort herstellen lässt und diese unter der Kontrolle der Söldnergruppen stehen, dann stärkt es ihre Position und schwächt die Macht der Regierung. Außerdem können sich dann auch andere Rebellengruppen anschließen, die dann ebenfalls für das Regime arbeiten.

Rafizadeh schreibt:“ Der UN Generalsekretär Antonio Guterres hat kürzlich darauf hingewiesen, dass die Friedenstruppen in Libanon (UNIFIL) vor allem daran arbeiten sollen, die Hisbollah am Aufbau von Waffenarsenalen zu hindern…Doch ein paar Worte helfen wenig. Die UN muss konkrete Aktionen gegen den zentralen Beschaffer dieser Waren einleiten. Die iranische Regierung.“

Mehr Einfluß

Der Iran schickt Personal, Soldaten und Trainingsteams, die beim Aufbau der Waffenfabriken helfen. Diese Teams sorgen vor allem aber auch für mehr Macht im Land und sie erhalten wertvolle geheime Informationen.

Mehr Kriege durch Söldnerheere

Der Iran wird diese Waffenfabriken auch dazu nutzen, um Kriege in anderen Ländern anzuheizen. Dabei müssen sie sich nicht einmal die Hände schmutzig machen, denn sie können die diversen Gruppen der Länder gegeneinander aufhetzen. Der Iran sorgt zum Beispiel durch seine Söldner im Libanon dafür, dass sie Waffen gegen Israel einsetzen, worauf diese dann Vergeltungsaktionen starten.

Besetzung

Die riesige militärische Präsenz, welche der Iran in diesen Ländern kreiert, zeigt, dass es leichter für das iranische Regime geworden ist, seine Macht auszudehnen. Man kann keine Grenzen schließen, wenn sich der Feind bereits im Land befindet.

Rafizadeh schreibt weiter:“ Das ist Teil der Langzeitstrategie des Iran in Hinsicht seiner Hegemonialbestrebungen und seines imperialistischem Gehabe in der Region.“

Rafizadeh schlußfolgert:“ Der Iran hat in erheblichem Maße seinen Einfluß ausgebaut und wird den Mittleren Osten mit dem Bau von Waffenfabriken in den Krisenländern weiter destabilisieren. Die internationale Gemeinschaft muss die iranische Regierung dafür zu Rechenschaft ziehen und eine weitere Militarisierung, Radikalisierung und Intensivierung der Gewalt in der Region verhindern. Außerdem muss der Iran für seine Verletzung der UN Resolution 2231 und anderem internationalen Recht zur Rechenschaft gezogen werden.“