Iran: Flutkatastrophe in den nördlichen Regionen rund ums Kaspische Meer

 

 

 

 

 

 

 

NWRI-Flutkatastrophe in den Provinzen Golestan, Nord Khorasan und Mazandaran (Nord-, Nordostiran) hat zu schweren Schäden geführt. Duzende Dörfer sind überflutet, Straßen blockiert und neun Bewohner wurden getötet. Viele Iraner – vor allem in der Provinz Golestan – trauern nun während des Nowruz (iranisches neues Jahr).

Berichte zeigen, dass neben den neun bestätigten Todesopfern, zu denen auch Kinder zählen, eine weitere Person als vermisst gilt. Die Flut hat in der Provinz Mazandaran fünf Menschen das Leben gekostet und dort befindet sich auch die vermisste Person. Zwei Menschen starben in der Provinz Nord Khorasan und zwei weitere in der Provinz Golestan.

 

Die staatlichen Quellen hingegen lehnen die Vermittlung der wahren Opferzahlen ab und auch das Ausmaß der Flutkatastrophe wird herunter gespielt. Doch ein Vertreter des Regimes in der Provinz Golestan gab zu, dass 70% der Stadt Aq Qala, welche zum Epizentrum der Flut zählt, von Wasser überschwemmt ist. 12 weitere Dörfer um diese Stadt sind komplett überflutet und es gibt dort bisher keine Hilfslieferungen.

Die Zufahrtswege zu mehr als 70 Dörfern sind blockiert und rund 50 Dörfer haben keinen Strom mehr. 7900 Häuser in der Provinz Golestan sind – laut staatlichen Medien – durch die Flut schwer beschädigt und 23.000 Bewohner brauchen dringend Hilfe. Die Dörfer Neka und Behshahr sind durch Erdrutsche, Schnee und Schlamm blockiert und 70 Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten.

Nach schweren Regenfällen sind die Straßen und Zufahrtswege nach Gonbad Kavous (im Osten der Provinz Golestan) komplett überflutet worden. Berichte zeigen, dass diese Flut durch den Bruch eines örtlichen Damms verursacht wurde.

Die Regenfälle und die Schneeschmelze vom Winter haben mehrere Dämme überflutet, vor allem in Goleatan und Boostan. Die Flüsse traten zudem über die Ufer. Mehr als 10.000 Haushalte in den betroffenen Gebieten in der Provinz Golestan haben durch die Flut Schäden zu verzeichnen. Die Bewohner dieser Gebiete protestieren bereits gegen die Inkompetenz der örtlichen Vertreter und beklagen, dass sie keinerlei Nothilfe erhalten haben. 

Abdul-Karim Javar, der Freitagsprediger von Gonbad Kavous, gab zu, dass die Menschen wegen des Umgangs mit der Katastrophe verärgert sind.

„Die meisten Menschen beklagen sich darüber, dass die Medien nicht korrekt über die Flut berichten“, gab er zu.

Die Wettervorhersage für den Samstag berichtet über mögliche Fluten und über die Ufer tretende Flüsse in den südiranischen Provinzen Hormozgan, Sistan & Baluchistan und Kerman.

Weitere schwere Frühlingsregenfälle werden von Sonntag bis Mittwoch prognostiziert. Das könnte zu weiteren Fluten und schweren Schäden an der Infrastruktur in weiten Teilen des Iran führen. Viele Menschen befinden sich zur Zeit wegen des Nowruz in den Ferien und diese könnten durch Regen und weitere Fluten abrupt beendet sein.

Die staatliche Nachrichtenagentur Entekhab schrieb am Samstag:“ Zwei Dörfer in Bandar Torkaman (Provinz Golestan) werden wegen möglicher Überflutungen evakuiert.“

Berichte des Innenministers des Regimes, Abdolreza Rahmani Fazli, zeigen auf, das der Gouverneur der Provinz Golestan den Iran für einen Monat verlassen hat und nun Urlaub macht.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), sendete eine Nachricht, in der sie ihr Beileid und ihre Sympathie für die Opfer, deren Familien und Freunde der von der Flut betroffenen Regionen in der Provinz Golestan ausdrückte.

„Die grauenvoll hohe Zahl an Todesopfern, zu denen sogar unschuldige Kinder zählen, die in der Flut in der #Provinz Golestan zu beklagen sind, haben das iranische Volk schwer erschüttert.“, sagte sie. „Mein tiefstes Beileid und Sympathie gilt den Überlebenden und den ehrenvollen Menschen von #Golestan. Ich fordere die Öffentlichkeit, vor allem die Jugendlichen, dazu auf, den Flutopfern zu helfen. Die zerstörerische Politik des klerikalen Regimes und das Ausplündern des Wohlstands des Volkes für Terrorismus und Krieg hat das Volk schutzlos gegenüber Naturkatastrophen hinterlassen. Bei allen Katastrophen dieser Art sind die Schäden und Opferzahlen immer weit höher als sonst in der Welt üblich.“

Die grauenvoll hohe Zahl von Todesopfern in der Provinz #Golestan, zu denen auch Kinder zählen, haben das Volk des #Iran schwer erschüttert.

My heartfelt condolences and sympathies to the survivors and the honorable people of #Golestan. I urge the public, particularly the youth, to rush to the aid of the flood victims.#Iran

Mein tiefstes Beileid und Sympathie gilt den Überlebenden und den ehrenvollen Menschen von #Golestan. Ich fordere die Öffentlichkeit, vor allem die Jugendlichen, dazu auf, den Flutopfern des #Iran zu helfen

Die zerstörerische Politik des klerikalen Regimes und das Ausplündern des Wohlstands des Volkes für Terrorismus und Krieg hat das Volk schutzlos gegenüber Naturkatastrophen hinterlassen. Bei allen Katastrophen dieser Art sind die Schäden und Opferzahlen immer weit höher als sonst in der Welt üblich #Iran.