Iran: Hinrichtung eines jungen Häftlings, der im Alter von 15 Jahren verhaftet wurde

Am frühen Morgen von Donnerstag, dem 10. August hat das Mullah-Regime erneut einen Jugendlichen hingerichtet. Es erhängte Alireza Tajiki, einen jungen Häftling, der im Alter von 15 Jahren verhaftet worden war und sechs Jahre lang im Adelabad-Gefängnis von Shiraz, im Süden des Iran, eingesessen hatte. Das Verbrechen fand statt – trotz wiederholter Appelle von Menschenrechtsorganisationen und internationalen Behörden.

Vor sechs Jahren wurde Alireza Tajiki verhaftet und in Einzelhaft gebracht. Obwohl er noch nicht zwanzig Jahre alt war, folterte man ihn, um ein Geständnis zu erpressen. Sein Fall ist voll von Zweideutigkeiten; seine Angehörigen forderten wiederholt eine Wiederaufnahme; doch ihre Bitten wurden niemals beantwortet.

Nach den barbarischen Gesetzen des iranischen Regimes, dessen Funktionäre eine Bande von Folterern und Plünderern sind, verbringen tausende junger Leute die besten Jahres ihres Lebens in den mittelalterlichen Gefängnissen – voll Angst vor dem Tode. Nach Regime-Funktionären wurden 5300 Häftlinge im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zum Tode verurteilt.

Das System der Velayat-e faqih, das den Iran beherrscht, ist unfähig, den elementarsten Forderungen der Öffentlichkeit zu entsprechen. Aus Angst vor einem Aufstand des Volkes hat es sich auf eine Welle von Hinrichtungen – besonders Jugendlicher – verlegt.

Der einzige Ausweg aus dem Elend, das dies repressive, blutdürstige Regime geschaffen hat, besteht in der Einheit und Solidarität aller Schichten und dem Aufstand gegen die verbreitete Unterdrückung.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

10. August 2017