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Iran: Mehr als 100.000 Tote durch den Coronavirus in 427 Städten

Maryam Rajavi: Diese Tragödie ist des Resultat der Politik von Khamenei und Rouhani. Sie wird durch das erneute Öffnen der Schulen noch größer werden
Die Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) gaben am 7. September 2020 bekannt, dass in 427 Städten im Iran 100.000 Menschen am Coronavirus verstorben sind. Es gab die höchsten Opferzahlen in Teheran 24,345, Khorasan Razavi 7,164, Mazandaran 4,854, Isfahan 4,574, Lorestan 4,402, Semnan 1,307, Yazd 1,249, Qazvin 874 und Ilam 852.
Die Öffentlichkeit ist aktuell über die erneute Öffnung der Schulen besorgt und lehnt diese Maßnahme des Regimes ab. Laut der staatlichen Zeitung Asr-e Iran sagte gestern Zahra Sheikhi, die Sprecherin für die Gesundheitskommission des Parlamentes des Regimes: „Die Vertreter im Gesundheitsministerium sagten uns, dass die erneute Öffnung der Schulen von der Taskforce zur Bekämpfung des Coronavirus (NCCT, Rouhani ist Vorsitzender) beschlossen wurde und dass dies vom Gesundheitsministerium umgesetzt werden soll und dass sie jede Entscheidung umsetzen werden, welche die NCCT trifft.“ Die staatliche Zeitung Resalat schreibt heute dazu: „Wir haben die Universitäten wegen der Kulturrevolution mehrere Jahre lang geschlossen. In der aktuellen Situation müssen die Schulen ebenfalls geschlossen bleiben. Sie jetzt wieder zu öffnen, wird zu einem Genozid führen.“
Bezüglich der tragischen Coronavirus Krise im Iran, die nun mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet hat, sagte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI): Das Ausmaß der Todesfälle ist das direkte Resultat der kriminellen und inhumanen Politik von Khamenei und Rouhani. All das wäre komplett zu vermeiden gewesen. Und nun wird die nächste massive Katastrophe produziert, indem man die Kinder wieder zur Schule schickt. Khamenei und die Revolutionsgarden haben nicht mal einen Bruchteil von den Hunderten Millionen Dollar, welche sie dem iranischen Volk gestohlen haben, für den Kampf gegen das Coronavirus ausgegeben. Sie haben weder die Löhne der Krankenschwestern, medizinischen Mitarbeiter und Ärzte bezahlt, die rund um die Uhr arbeiten und dabei ihr Leben riskieren, noch haben sie den Familien dabei geholfen, das Leben der Patienten zu retten. Selbst die Experten und des Regimes und die Vertreter auf der mittleren Ebene haben die Öffnung der Schulen als riskant bezeichnet, weil dies weitere massive Opferzahlen produzieren wird. Das Regime will anscheinend eine Barriere errichten, damit diese Krise sie vor einem Sturz durch Volksproteste schützt.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
7. September 2020