Menschenrechte

Iran: Sieben Hinrichtungen in den ersten Tagen von 2017

Iran: Sieben Hinrichtungen in den ersten Tagen von 2017

Erstellt: 05. Januar 2017

Unfähig, seine politischen und wirtschaftlichen Krise im Land zu lösen und aus Angst vor neuen landesweiten Aufständen, hat das inhumane Mullahregime im Iran bereits in den ersten Tagen des Jahres 2017 sieben Gefangene hinrichten lassen.

Die Hinrichtungen fanden in den Gefängnissen von Karaj (westlich von Teheran) und Ghazvin (Nordwestiran) statt.Im Zentralgefängnis von Karaj wurden vier Inhaftierte am 3. Januar gehängt.
Drei Gefangene im Alter von 30, 34 und 36 wurden am 2. und 3. Januar im Ghazvin Gefängnis gehängt.
Ein weiterer 33 Jahre alter Insasse wurde nach Ahvaz ins Sepidar Gefängnis verlegt und wird dort auf die Hinrichtung vorbereitet.
Mohammad Javad Larijani, der Leiter der sogenannten iranischen „Menschenrechtsabteilung“ ist dafür bekannt, Folter und Hinrichtungen zu theoretisieren und sie als „sinkende und ersetzbare Todesstrafen“ zu titulieren. Das Ziel ist einzig und allein, mit solchen Aussagen den Westen zu täuschen.

In Wahrheit forderte Larijani zuletzt am 25. Dezember erneut in der staatlichen Zeitung Asr-e Iran „harte und entschlossene Strafen gegen Drogenvergehen“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
3. Januar 2017