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Iran: Terroranschlag gegen die Versammlung des iranischen Widerstands vereitelt

Unter den Verhafteten befindet sich Asadollah Assadi, Leiter der Geheimdiensabteilung der Mullahs an der Botschaft des iranischen Regimes in Wien, verbunden mit Terroristen in Deutschland.

Nach einer gemeinsamen Erklärung des belgischen Bundesanwaltes und der Bundesagentur für Nachrichten und Sicherheit wurde ein Paar von Terroristen, das mit dem iranischen Regime verbunden und beauftragt worden war, einen Terroranschlag gegen die Große Versammlung des iranischen Widerstandes am 30. Juni in Paris durchzuführen, in Belgien verhaftet; heute erließ der Richter gegen sie einen Haftbefehl.

Nach der Erklärung wurden bei ihnen etwa 500g TATP und ein Sprengapparat gefunden, beides transportiert in einer Schminktasche. Ferner teilt die Erklärung mit, zugleich sei in Frankreich eine Person wegen Verdachts auf Komplizenschaft mit den soeben erwähnten beiden Personen verhaftet worden. Außerdem heißt es, ein iranischer Diplomat von der Botschaft des iranischen Regimes in Wien, der mit den verhafteten Terroristen verbunden war, sei in Deutschland verhaftet worden.

  1. Das Paar wurde in Antwerpen, Belgien, in einem Mercedes-Benz verhaftet; es handelt sich um Amir Sadouni (38) und Nasim Naami (34). Sie gaben vor, die PMOI zu unterstützen. Sie besaßen die belgische Staatsbürgerschaft. Amir Sadouni arbeitete in einer Reederei, die zwischen den Niederlanden und Belgien tätig war; er reiste heimlich in den Iran. Nasim Naami (34) kam im Jahre 2009 aus dem Iran nach Belgien und heiratete Sadouni.
  1. Der in Deutschland verhaftete terroristische Diplomat ist Asadollah Assadi (47). Er ist seit 2014 Leiter der Geheimdienstabteilung des iranischen Regimes an dessen Botschaft in Wien. Er hatte den Terroristen den endgültigen Befehl zum Angriff auf die Versammlung des 30. Juni gegeben. Asadollah Assadi war der Nachfolger eines anderen terroristischen Diplomaten des Regimes namens Mostafa Roudaki. Mostafa Roudaki ging von Österreich nach Teheran; im Jahre 2017 wurde er bals erster Sekretär der Botschaft nach Albanien entsandt, um dort Spionage und Terrorhandlungen gegen die PMOI zu betreiben. Um seine Tätigkeit zu fördern, wurden zwei Abteilungen des Geheimdienstministeriums (MOIS) unter dem Vorwand von Kultur- und Pressearbeit in Albanien tätig.
  2. Die Person, die wegen Verdachts der Komplizenschaft mit den Terroristen in Frankreich verhaftet wurde, ist Mehrdad Arefani (55 Jahre alt). Seine Frau hatte sich von ihm getrennt und war im Iran mit einem Geheimdienstoffizier verbunden.
  3. Die belgische Polizei hat fünf weitere Orte in verschiedenen Teilen des Landes durchsucht; doch die Ergebnisse wurden aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben.

Der iranische Widerstand hatte wiederholt vor den terroristischen Vorbereitungen gewarnt, die von Diplomaten der Mullahs und Söldnern des Geheimdienstministeriums (MOIS) sowie der Quds-Truppe in verschiedenen europäischen Ländern, darunter Belgien, vonstatten gingen.

Die europäischen Geheimdienste haben in ihren Jahresberichten regelmäßig betont, daß die PMOI und der Nationale Widerstandsrat Iran Hauptziele des Geheimdienstministeriums und der terroristischen Quds-Truppe sind. Aufgrund der vom Regime in Europa verübten Terror-Anschläge ordnete die Europäische Union am 29. April 1997 die Ausweisung der Söldner der Mullahs und ihrer Nachrichten- und Sicherheits-Agenten aus den Mitgliedsstaaten an und verbot ihre erneute Einreise.

In diesem Zusammenhang forderte der iranische Widerstand die Schließung der Botschaften und Agenturen des Mullah-Regimes und seiner Terrorismus- und Spionage-Zentren sowie die Ausweisung der Diplomaten und Geheimagenten der terroristischen Quds-Truppe aus den europäischen Ländern; er unterstrich die Notwendigkeit, alle Einzelheiten des Falls zu enthüllen und zu veröffentlichen. Die öffentliche Meinung muß über die Terroranschläge des Mullah-Regimes vollständig informiert werden. Das ist notwendig zum Schutz der Sicherheit der iranischen Flüchtlinge und Dissidenten.

Nationaler Widerstandsrat Iran

Ausschuss für Sicherheit und Terrorbekämpfung

2. Juli 2018