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Iranische Gemeinschaften halten eine Videokonferenz zwischen 42 Städten in Europa, Nordamerika und Australien ab

Maryam Rajavi: Der Terrorismus ist die Strategie des Regimes, um seinen Sturz zu verhindern. Alle seine Führer sind beteiligt

Das Corps der Revolutionsgarden, das Ministerium für Nachrichtendienste und der staatliche Propagandaapparat müssen auf die FTO (Terrorliste auswärtiger Organisationen) der USA und die Terrorliste der EU gesetzt, die finanziellen Lebensleinen blockiert, das Dossier der Verbrechen des Regimes gegen die Menschlichkeit an den UN Sicherheitsrat verwiesen und  seine Führer der Gerechtigkeit übergeben werden

In einer Videokonferenz unter den Versammlungen der iranischen Gemeinschaften, die am Samstag, dem 15. Dezember zeitgleich in 42 Städten und Hauptstädten in Europa, Nordamerika und Australien stattfanden, wandte sich Frau Maryam Rajavi an die teilnehmenden iranischen Gemeinschaften.

In Bezug auf die terroristischen Aktivitäten des iranischen Regimes im Jahr 2018 äußerte die Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran: „Der Rückgriff des Regimes auf Terrorismus ist nicht nur eine vorübergehende taktische Reaktion, sondern ein strategischer Plan, um den Aufständen und seinem Sturz zuvorzukommen. Das Regime macht heute Gebrauch von Terrorismus, um den Aufständen der iranischen Bevölkerung entgegenzutreten. Die Verhaftungen und Ausweisungen der Diplomatenterroristen des Regimes und der Terroristen mit Verbindungen zu ihren Botschaften zeigen, dass der Oberste Nationale Sicherheitsrat, das Corps der Revolutionsgarden (IRGC), die terroristische Qods Armee, das Ministerium für Nachrichtendienste (MOIS), das Außenministerium und die Botschaften des Regimes alles Teile des terroristischen Netzwerkes dieses Regimes sind“.

Frau Rajavi bedauerte es, dass die Besänftiger des Regimes immer noch einen Weg zu finden versuchen, um mit dem Kleriker-Regime und den Mördern des iranischen Volkes übereinzukommen und setzte hinzu: „Wenn Sie dem iranischen Volk nicht beistehen wollen, so opfern sie nicht die Sicherheit ihrer eigenen Bürger! Warum helfen Sie einem Regime, das europäische Hauptstädte bedroht? Wir sagen: Respektieren Sie den Wunsch der iranischen Bevölkerung, das Regime zu stürzen und Freiheit und Demokratie einzurichten. Geben sie diesem Regime keinen Zugriff auf Öleinkünfte, die unser nationales Vermögen sind. Jedes Barrel, das das Regime verkauft, ist ein Peitschenhieb auf den Rücken der Bevölkerung im Iran und eine Kugel, die in das Herz der Menschen der Region dringt. Die in einer ganzen Anzahl aufeinanderfolgenden Raketentests des Regimes haben keine anderes Ziel als Erpressung auszuüben und den regionalen und globalen Frieden zu bedrohen“.

Maryam Rajavi sprach zu der Versammlung der PMOI Mitglieder in Ashraf 3 in Albanien und forderte eine entschiedene Politik gegenüber dem iranischen Regime. In ihrer Rede, die an die Versammlungen von Iranern in der ganzen Welt übertragen wurde, betonte sie: „Das IRGC, das MOIS und der staatliche Propagandaapparat müssen auf die Liste auswärtiger Terrororganisationen der USA und die Terrorliste der Europäischen Union gesetzt werden. Die finanziellen Rettungsleinen, die Khameneis Apparat, das IRGC und die terroristische Qods Armee finanzieren, müssen gekappt werden. Und das Dossier der beständigen Verbrechen des Regimes gegen die Menschlichkeit muss dem UN Sicherheitsrat übergeben werden und Khamenei, Rohani und andere Führer des Regimes sich der Gerechtigkeit gegenüber sehen“.

Dabei verwies Frau Rajavi auf die Unfähigkeit des Regimes, die Aufstände und Proteste zu ersticken und die Aktivitäten von Widerstandseinheiten zu beschränken, auf den Fehlschlag der Pläne von terroristischen Angriffen gegen den iranischen Widerstand und das Misslingen der Zügelung seines wirtschaftlichen Bankrotts und auf das Streben nach Kollaboration der europäischen Regierungen als Weg, die Sanktionen zu umgehen. Sie betonte: „Für das Regime gibt es keinen Ausweg und alle Lösungen, auf die es verfällt, erweisen sich als Schuss ins Bein. Die Folgen einer solchen politischen Sackgasse bestehen in einem dramatischen Verfall des poltischen, wirtschaftlichen, sozialen und internationalen Status“.

Sie wandte sich auch an die Widerstandseinheiten und Jugendlichen im Iran: „Das Regime ist heute mehr als je zuvor in Gefahr. Die iranische Gesellschaft ist besser vorbereitet als zu irgendeiner Zeit und kocht. Die Errichtung eines freien Iran liegt auf den Schultern des iranischen Volkes und des Widerstands. Es obliegt eurer Willenskraft, darüber zu bestimmen, wie sich die im Fluss befindlichen Bedingungen zum Sturz der Diktatur der Mullahs entwickeln. Das Geheimnis des Sieges ist der vereinte Kampf des Volkes im Iran und das Schaffen von Aufständen, denen die Widerstandseinheiten und –räte voranstehen“.

Die Versammlungen wurden gleichzeitig in 42 Städten in Europa, Nordamerika und Australien abgehalten, darunter in: Ashraf 3 (Albanien); Brüssel (Belgien); Ottawa, Toronto, Montreal, Vancouver, Winnipeg (Kanada); Kopenhagen, Arhus (Dänemark); London, Liverpool, Bristol, Sheffield und Birmingham (V.K.); Helsinki, Turku (Finnland); Paris (Frankreich); Berlin, Köln, Stuttgart, Frankfurt (Deutschland); Rom (Italien); Luxemburg (Luxemburg); Den Haag, Zwolle, Eindhoven (Niederlande); Oslo, Kristiansand (Norwegen); Bukarest (Rumänien); Zürich (Schweiz); Stockholm, Göteborg, Malmö, Boras, Solleftea (Schweden); Washington, D.C., Berkeley, Orange County, Atlanta, Dallas (USA); Wien (Österreich) und Sydney (Australien).

Patrick Kennedy, früheres Mitglied des Repräsentantenhauses (USA); Pandeli Majko, Staatsminister für die Diaspora und früherer Premierminister (Albanien), Fatmir Mediu, Führer der republikanischen Partei und früherer Verteidigungsminister (Albanien); Syed Ahmad Ghozali, früherer Premierminister von Algerien; Ingrid Betancourt, frühere Präsidentschaftskandidatin (Columbia); Lord Navnit Dholakia, stellvertretender Leiter  der Liberal Democratic Party (V.K.); Yves Bonnet, Gouverneur und früherer Direktor der DST [einer Art Verfassungsschutz, heute umorganisiert und unter anderer Bezeichnung] (Frankreich); Senator Gerry Horkan, stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses des Senats von Irland; Antonio Tasso, Parlamentsmitglied (Italien); Peter Eide, Mitglied des Justizausschusses im Parlament (Norwegen)

Herr Patrick Kennedy erklärte: „Entgegen der Propaganda des iranischen Regimes sind Demokraten und Republikaner in den USA sich darin einig, eine feste Politik gegenüber dem Iran zu verfolgen und dem iranischen Volk zur Seite zu stehen bei seinem Wunsch nach einem Wandel und danach, eine Republik zu haben, die auf freien Wahlen, der Trennung von Religion und Staat und der Gleichberechtigung der Geschlechter basiert. In diesem Zusammenhand unterstützen wir Maryam Rajavi und ihre Zehn-Punkte Erklärung für einen freien Iran. Die Propaganda des Regimes gegen die Popularität der MEK im Iran, die zuweilen in westlichen Medien wiedergekäut wird, ist das beste Zeichen für die Furcht des Regimes vor der Popularität des Regimes im Iran und ihre Rolle bei den Protesten gegen das Regime. Es wird Zeit, dass auch Europa sich dem wachsenden Terrorismus des Regimes in Europa und seine unheilvollen Aktivitäten in der Region widersetzt“.

Patrick Kennedy bei der Int. Konf. in #Albania:

Die EU hat entschieden reagiert mit der Ausweisung des nachrichtendienstlichen Personals und dem Beschneiden der diplomatischen Beziehungen. Aber heute ist die Reaktion auf die wachsende Bedrohung sehr schwach und unangemessen. #BlackListMOIS#ExpelIranDiplomatTerrorists #Iran

Senatorin Ingrid Betancourt meinte in ihrer Rede: „Im vergangenen Jahr hat das iranische Regime die terroristischen Aktivitäten verstärkt und gleichzeitig seine Propaganda gegen die MEK intensiviert. Dies zeigt klar die Furcht des Regimes vor der MEK und ihrer entscheidenden Rolle bei den fortgesetzten Protesten gegen das Regime und dem Wunsch nach einem Regimewechsel. Es wird Zeit, dass die europäischen Regierungen eine feste Politik gegen das Regime verfolgen und sich unzweideutig auf die Seite der iranischen Bevölkerung stellen. Schließlich sollten auch die freien westliche Medien darauf achten, dass sie vermeiden, die Propaganda der Diktatoren gegen die demokratische Opposition zu verbreiten“.

Ingrid Betancourt bei der Internationalen Konferenz der Iranischen Gemeinschaften in #Albania:

„Ich denke, dass die Dinge sich ändern und bin sehr hoffnungsvoll und positiv. Es gibt viele Freunde der heutigen US Administration in der Bevölkerung der USA, die sehen, was im Iran passiert“.

Dutzende der Vertreter von mehr als 300 iranischen Assoziationen und Gemeinschaften in verschiedenen Ländern redeten in dieser Videokonferenz, die um 15:00 Uhr Lokalzeit in Mitteleuropa begann. Sie wiederholten ihre Unterstützung für den Nationalen Widerstandsrat Iran, die Organisation der Volksmudschahedin des Iran und den Zehn-Punkte-Plan der gewählten Präsidentin des Iranischen Widerstands Maryam Rajavi. Sie erklärten, dass die einzige Lösung für die derzeitige Krise im Iran, die die ganze Region in die Enge getrieben hat, der Sturz des Kleriker-Regimes ist und die Einrichtung von Volkssouveränität und Demokratie.

Sie erklärten auch ihre Breitschaft zur Unterstützung der PMOI und die Widerstandseinheiten im Iran in der Endphase der Herrschaft des Kleriker-Regimes: „Der Iranische Widerstand unter der Führung von Massoud Rajavi genießt eine breite soziale Basis und Unterstützung im Iran, er hat eine starke Organisation, bietet eine klare Plattform und hat fortschrittliche und demokratische Pläne für einen zukünftigen Iran. Er ist imstande, einen Regimewechsel herbeizuführen und die Volkssouveränität an die Bevölkerung zu übergeben. Sie haben einzigartige Fähigkeiten und Potentiale, einen zukünftigen Iran aufzubauen, bieten soziale Gerechtigkeit und geben einer Nation wieder Hoffnung und Vertrauen, die in den letzten 100 Jahren oft verraten worden ist und die in böswilliger Weise unterdrückt und diskriminiert worden ist unter den Diktaturen der Schahs und der Mullahs.

Die Vertreter der iranischen Gemeinschaften wiederholten: „Wegen dieser Fähigkeiten betrachtet das Kleriker-Regime den Widerstand als existenzielle Bedrohung und außer zu brutaler Unterdrückung greift der Iran zu Terrorismus und ausgedehnten Kampagnen der Dämonisierung und Desinformation gegen den Iranischen Widerstand, um die einheimische Unterdrückung und den Terrorismus im Ausland zu rechtfertigen und den Boden dafür zu bereiten“.

Sie fügten hinzu, dass sie es auf einer Linie mit den Aufständen im Iran und dem Sturz des Regimes als ihre Pflicht ansehen, die Pläne und Machenschaften des Ministeriums für Nachrichtendienste, der terroristischen Qods Armee und anderer Agenturen des Kleriker-Regimes gegen die einzige demokratische Alternative des Kleriker-Regimes aufzudecken.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran 15. Dezember 2018