Menschenrechte

Khamenei in Sorge wegen der zunehmenden Gerechtigkeits-Bewegung und der Verbreitung des Slogans: „Nein zum Henker, nein zum Schwindler“ bei der Wahlfarce

Khamenei ist entrüstet über die zunehmende Bewegung, die nach Gerechtigkeit für die Opfer des Massakers von 1988 verlangt, und über die landesweite Kampagne des iranischen Widerstands, die ihn, den Vali-e Faqih (den Höchsten Führer) während der Wahlfarce mit dem Slogan „Nein zum Henker, nein zum Schwindler“ demütigte; er sagte am Todestag Khomeinis: „Neuerdings greifen einige Redner und Podiumsdiskutanten die achtziger Jahre an.

Ich möchte denen, die über die 80er Jahre nachdenken, empfehlen, Märtyrer und Henker nicht miteinander zu verwechseln. In den 80er Jahren wurde die Nation bedrückt; die Terroristen, die Mojahedin und ihre Freunde – die Mächte, die sie geschaffen hatten und sich beständig mit ihnen brüsteten, bedrückten das Volk des Iran. Sie betrugen sich übel. Die iranische Nation befand sich in der Defensive.“

Die iranische Nation – das bedeutet für Khamenei nichts als das unmenschliche Regime der Mullahs. Die 80er Jahre – das war die Dekade, in der politische Gefangene in Gruppen von 200 bis 300 Menschen hingerichtet wurden; es war die Zeit des Massakers an 30 000 politischen Gefangenen, das ihnen das Blut aussaugte, die Zeit, in der schwangere Frauen hingerichtet wurden – 13 Jahre alte Mädchen und 70 Jahre alte Mütter.

In seiner Ansprache an Khomeinis Grab sagte Khamenei, beunruhigt von der Wahlfarce und der astronomisch großen Wahlfälschung: „Der Feind lauert. … Der Präsident der USA kritisiert die Stimmzettel von 40 Millionen Iranern. … Sie boykottieren … die Islamische Republik wegen der Menschenrechte. … Annähernd 42 Millionen Stimmen – mehr als 70% stimmten für das Islamische System und das Vertrauen darauf.“ Er fuhr fort: „Zum Glück billigte der Wächterrat das Wahlergebnis.“

Khamenei, der mit seinen verbrecherischen Revolutionsgarden und dem Export von Waffen Syrien, den Irak, den Jemen und Bahrain in Blut badet, vergießt jetzt Krokodilstränen um die Bewohner der Region; er sagte: „Die Anwesenheit fremder Staaten in Syrien ist gegen den Willen der syrischen Regierung und des syrischen Volkes. In Syrien, in Bahrain, im Jemen und überall in der Islamischen Welt schüren die Feinde zum Krieg der Helfershelfer. … Die Lösung besteht darin, daß man sich hinsetzt und miteinander spricht, die Lösung ist der Dialog, in den andere sich nicht einmischen. Die Lösung liegt darin, daß nicht von außerhalb Waffen importiert werden.“ Er erzählt diese Lügen, während Führer der syrischen Opposition am 3. Juni während einer Konferenz erklärt haben, daß die Zahl der Revolutionsgarden und ihrer Milizen in Syrien auf 90 000 Mann angestiegen ist.

Der Höchste Führer des religiösen Regimes konnte seine Freude über die verbrecherischen Terrorakte an unschuldigen Menschen in Europa und anderen Weltgegenden nicht verheimlichen; er bezeichnete die westlichen Länder als Grund der Entstehung von ISIS und sagte: „Heute wird der Islamische Staat aus seinem Geburtsland – dem Irak und Syrien – vertrieben und geht in andere Länder, nach Afghanistan, Pakistan und den Philippinen, in europäische Länder und anderswohin. Das ist das Feuer, das sie mit eigenen Händen entzündet haben, und nun werden sie selbst von diesem Feuer verbrannt.

Khamenei räumte auch erneut ein, daß sein Regime nur von Krieg und Krise lebt, und sagte: „Der Herausforderung mit Selbstvertrauen zu begegnen, ist erheblich billiger als mit Kompromiß.“ Vor der Wahlfarce hatte er dieselbe Wahrheit anders formuliert; er sagte, eine Änderung im Verhalten des Regimes würde mit Gewißheit zu seinem Wandel führen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 5. Juni 2017