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Konferenz unter der Überschrift: ‚Wandel im Iran mit 1000 Ashrafs‘

Samstag, den 20. Januar 2018 um 8:41 Uhr

Hauptredner Maryam Rajavi & Newt Gingrich

Paris: Am Freitag, dem 19. Januar 2018, wurde unter der Überschrift „Wandel im Iran mit 1000 Ashrafs“ eine Konferenz abgehalten, bei der Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran, Herr Newt Gingrich, ehemaliger Sprecher des US Repräsentantenhauses, und Senator Torricelli die Hauptredner waren. Eine Gruppe von Vertretern der iranischen Communitys in Europa war ebenfalls bei der Konferenz anwesend.

Frau Rajavi lobte den ruhmreichen Aufstand des iranischen Volkes, der sich in bemerkenswerter Geschwindigkeit auf 142 Städte ausgedehnt hat und den Mut und die Opferbereitschaft junger Protestierender mit dem Ziel, Freiheit und Demokratie zu erreichen. Sie grüßte die Märtyrer des Aufstands und die Tausende an Verhafteten: „Ohne jeden Zweifel werden wir alle zusammen marschieren, bis wir das korrupte und verbrecherische Regime gestürzt haben. Der Sieg gehört dem Volk des Iran“.

Sie forderte jedermann auf, der Bevölkerung des Iran bei ihrem Aufstand beizustehen, um den religiösen Faschismus loszuwerden, der das Land beherrscht, und Demokratie und Volkssouveränität herzustellen. Sie führte aus: „Das Volk des Iran fordert die VN und die Welt auf, seinen Kampf dafür anzuerkennen, die Diktatur der Mullahs abzusetzen. Das ist das Recht der tapferen Menschen, die an der vordersten Front des Kampfes gegen ein Regime stehen, das eine Bedrohung des Weltfriedens und der Sicherheit darstellt. Sie ermahnen die Vereinten Nationen und alle Regierungen, Druck auf das Kleriker-Regime auszuüben, alle diejenigen freizulassen, die bei den letzten Protesten festgenommen wurden und die Regierungsstellen zur Verantwortung zu ziehen in Bezug auf die, die verschwunden sind. Es muss eine Untersuchungskommission gebildet werden, um über die willkürlichen Verhaftungen tausender Menschen und das Töten von Gefangenen unter der Folter zu ermitteln. Das Volk im Iran erwartet, dass alle Regierungen ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Kleriker-Regime auflösen, besonders mit dem IRGC, das die Protestierenden foltert und tötet“.

In Bezug darauf, dass die letzten Aufstände inspiriert wurden vom Zorn der Bevölkerung über das Ausplündern ihrer Guthaben durch die Mullahs, über die Armut, die Arbeitslosigkeit und die Klassenunterschiede und ebenso die 38 Jahre der Unterdrückung und des Tötens, wiederholte Frau Rajavi: „Dies ist eine Revolte für Freiheit und Volkssouveränität, um soziale Gerechtigkeit und Wohlstand zu erlangen. Es ist nicht ein Nebenprodukt des Machtkampfs zwischen den internen Fraktionen im Regime, sondern ein weiterer Sargnagel für die Maskerade der Mäßigung. Es hat gezeigt, dass die Milliarden Dollar, die bei dem Atomabkommen angefallen sind, nichts weiter bewirkt haben, als die Instabilität des Regimes zu kurieren. Die Aufstände haben gezeigt, dass das Volk im Iran beide Fraktionen des Regimes verabscheut und will, dass es in seiner Gänze gestürzt wird. Sie haben demonstriert, dass die iranische Gesellschaft eine Kraft in sich selbst hat, die imstande ist, das theokratische Regime zu kippen.

Herr Newt Gingrich sagte in seiner Rede: Mäßigung im iranischen Regime ist eine Illusion. Es gibt einen schlimmen Flügel und einen ganz schlimmen Flügel in der Diktatur. Es gibt keinen unschuldigen Flügel in der Diktatur… Die MEK sind eine reale Kraft. Im Regime steigt die Furcht vor den MEK und vor Frau Rajavi. Sie haben überlebt, Sie haben standgehalten und Sie haben ihre Mission fortgesetzt und das Regime war nicht in der Lage, Sie zu stoppen… Sie, die MEK, machen den Unterschied. Sie sind auf der Seite der Geschichte, weil Sie auf der Seite der Freiheit stehen. Ich danke Ihnen, Frau Rajavi, für Ihre entschiedene Führerschaft in dieser Sache.

Senator Torricelli sagte in seinen Ausführungen bei der Konferenz: Dies ist der Anfang einer Revolution. Ein Regime, das dadurch an der Macht bleibt, dass es sein Volk tötet, ist angezählt. Als Rohani Präsident Macron angerufen hat und ihn gebeten hat, gegen die MEK vorzugehen, hat er eines klargestellt: Das ist keine Revolution ohne Führung. Die Führerin sitzt hier… Die einzige Gruppe, die sich nie auf Kompromisse mit den Mullahs eingelassen hat, sind die MEK. Ich stimme mit Khamenei sonst in nichts überein außer darin, dass er die MEK und die PMOI verantwortlich macht und Frau Rajavi beschuldigt. Darin hat er recht. Dies wurde jahrelang organisiert, es wurde ein Netz geschaffen ohne Kompromisse mit dem Regime, ohne jemals ein Teil von ihm zu sein. Die MEK und Frau Rajavi haben ihre Glaubwürdigkeit bewahrt… Deshalb hat er recht, wenn er die MEK und Frau Rajavi nennt, weil die MEK und die ganze internationale Community, die sie unterstützt, wir alle kommen zu Khamenei und wir beenden seinen Albtraum.

Einige frühere politische Gefangene und Überlebende der Opfer des Massakers von 1988 haben sich auch bei der Konferenz zu Wort gemeldet und die inhumanen Verbrechen des Kleriker-Regimes in den Gefängnissen ebenso wie die ausgedehnte Repression im Iran bezeugt, außerdem den unberechenbaren Zustand der Gesellschaft und die Abneigung des iranischen Volkes gegen den religiösen Faschismus, der das Land beherrscht.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

19. Januar 2018