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Maryam Rajavi: Lange Haftstrafen für politisch Engagierte, Paradebeispiel für die Brutalität des Regimes

Aufforderung an den UNHCR und den Besonderen Berichterstatter der Vereinten Nationen, sofort zur Freilassung der Häftlinge tätig zu werden

Die kriminelle Justiz des Regimes hat in Mashhad Herrn Hashem Khastar, einen freiheitsliebenden Lehrer und Engagierten zu 16 Jahren Haft und zwei Jahren Exil im Lande verurteilt. Drei weitere Engagierte, Herr Mohammad Hossein Sepehri, Herr Mohammad Mourizad und Frau Fatemeh Sepehri erhielten ebenfalls strenge Haftstrafen und Anordnungen internen Exils. Sie hatten den Rücktritt des Höchsten Führers des Regimes, Ali Khamenei, gefordert.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), verurteilte erneut diese kriminellen Urteile – und diese besonders in einer Zeit, in der aufgrund der vom Coronavirus bewirkten Pandemie sämtliche Häftlinge freigelassen werden sollten. Sie betonte, es handle sich hier um ein vorzügliches Beispiel der Brutalität des Höchsten Führers und seines Justizchefs Ebrahim Raisi. Frau Rajavi forderte den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für die Menschenrechte und deren Besonderen Berichterstatter zur Lage der Menschenrechte im Iran auf, zu Gunsten einer Freilassung der Häftlinge zu intervenieren, deren Leben wegen der Verbreitung des Coronavirus in den Gefängnissen auf dem Spiel steht. Frau Rajavi fuhr fort, diese Häftlinge hätten nichts begangen außer ihre Meinung zu äußern. Hashem Khastar ist Lehrer; er wird wegen dessen, was er sagt und schreibt, bestraft.

Ebenso verurteilte Frau Rajavi entschieden die gegen die Häftlinge am 4. Februar 2020 gefällten Urteile; sie bezeichnete diese langen Haftstrafen als ein weiteres repressives und inhumanes Mittel des religiösen Tyrannei, die in Gänze gestürzt werden müsse.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 1. April 2020