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Maryam Rajavi unterstützt die Studenten des Iran und ihre Lehrer

Im Iran gilt der 7. Dezember als „Tag der Studenten“ – der jährlicher Gedenktag zur Erinnerung an drei demonstrierende Studenten, die im Jahre 1953 von Agenten des Schahs ermordet wurden. Dieser Tag wird von den iranischen Studenten

 begangen; in der letzten Zeit kam es dabei zu einer Steigerung der Proteste von Studenten und ihren Lehrern.

Wir können annehmen, daß jene, die an diesen Demonstrationen teilnehmen, weithin einen Wandel der Regierung im Iran fordern; in diesem Sinne sehen wir darauf, wie die iranische Opposition, die von Maryam Rajavi geleitet wird, zu diesen Demonstrationen sowie zu dem glanzlosen Zustand des iranischen Bildungswesens steht.

Im vorigen September gab Maryam Rajavi zum Beginn des akademischen Jahres eine Erklärung heraus, in der sie die Studenten und ihre Lehrer zur Schaffung eines besseren Iran ermunterte – eines Iran, der die Freiheit, die Demokratie und die Gleichheit hoch hält, eines Iran, der die Zunahme des Wissens fördert und für jedermann arbeitet.

Maryam Rajavi erklärte, das neue akademische Jahr sei für die zunehmende regimekritische Bewegung im Iran von wesentlicher Bedeutung; denn diese Bewegung werde großenteils von den jungen Menschen der Nation angeführt; immer bilde die iranische Jugend die Avantgarde sozialer Bewegungen. Sie sagte, die wichtigste Lektion, die die jungen Leute zu lernen hätten, bestehe in der Einsicht, daß Freiheit für jedes menschliche Wesen die wichtigste Sache sei, für die Opfer zu bringen sich lohne, und zu deren Erreichen man zusammenarbeiten müsse.

Maryam Rajavi führte aus, das iranische Bildungswesen verfehle die jungen Leute des Landes, d. h.: Immer weniger iranische Kinder gingen zur Schule, so daß schätzungsweise 7 Millionen arbeitende Kinder und im Ganzen etwa 25 Millionen Iraner Analphabeten seien. Vor allem die Mädchen würden durch das Bildungssystem benachteiligt; die Mullahs wollten die Frauen vom Lernen und somit von den hochqualifizierten Berufen fernhalten. Daher seien mindestens zwei Drittel jener, die den Weg zu höherer Schulbildung nicht schaffen, arbeitslos. Es liegt am Tage, daß das iranische Regime die jungen Menschen und die Lehrer – und mithin die ganze Bevölkerung – des Iran verfehlt. Daher ruft Maryam Rajavi in besagter Erklärung zum Sturz des iranischen Regimes auf.

Sie sagte: „Schafft an allen Schulen und Hochschulen Widerstandseinheiten! Verwandelt jede Schule, jedes Kolleg in eine Widerstandseinheit, und macht aus jeder iranischen Stadt eine Stadt, die sich erhebt und rebelliert! Die Freiheit und der Sieg – sie sind in euren Händen!“

Und die Schüler und Lehrer befolgten den Aufruf Maryam Rajavis; sie nahmen ihren legitimen Protest gegen das iranisch Regime in Angriff; sie forderten mit jedem Sprechchor, auf jedem Plakat, auf jedem Marsch nicht nur Verbesserungen im Bildungswesen, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Bezahlung, sondern den Wandel der Regierung im Iran.

Als die Lehrer überall im Iran in den Streik eintraten – mit sit-ins an den Schulen im vergangenen November -, riskierten sie, vom iranischen Regime angegriffen und verhaftet zu werden. Einige sind immer noch in Haft. Maryam Rajavi sprach den Lehrern ihre Unterstützung aus und forderte die iranische Öffentlichkeit, besonders die Jugend, auf, ihr darin zu folgen.

Nunmehr haben auch die Studenten mit Protesten gegen das iranische Regime begonnen – in Solidarität mit den streikenden Arbeitern; sie fordern die Freilassung von inhaftierten Mitarbeitern des Bildungssystems und traten besonders für einen Wandel des Regimes ein, der alle Probleme des Iran lösen würde. Maryam Rajavi grüßt diese tapferen Studenten und ruft dazu auf, daß sich ihnen immer mehr Menschen anschließen, denn das sei die einzige Möglichkeit zum Sturz der Mullahs.