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Neue Resolution der IAEA bestätigt atomare Ambitionen des iranischen Regimes

NWRI- Die Internationale Atomenergiebehörde und sein Rat der Gouverneure riefen am Freitag das iranische Regime auf, der Agentur den Zugang zu suspekten Anlagen nicht mehr zu verweigern und vollständig mit ihr zusammen zu arbeiten. Das sagten Diplomaten gegenüber Reuters, die an dem Treffen teil nahmen.
Laut Reuters ruft die Resolution das iranische Regime auf, vollständig mit der Agentur zusammen zu arbeiten und ihre Fragen ohne weitere Verzögerung zu beantworten. Dazu zählt auch der schnelle Zugang zu den Anlagen, welche die Agentur untersuchen will.“
Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), begrüßte die Resolution des Rates der Gouverneure in der IAEA und sagte:“ Die Politik und die Aktionen des Mullahregimes zeigen auch fünf Jahre nach dem Deal mit dem P5+1 Staaten, dass dieses Regime ohne Zweifel nicht von seinem Projekt der Erlangung von Kernwaffen Abstand genommen hat und dass es mit seiner Täuschung und Geheimhaltung fortsetzt. Das Regime nutzt all die Anlagen und all die Konzessionen, welche der Atomdeal ihnen gegeben hat, um Terrorismus, ausländische Kriege und inländische Unterdrückung weiter voran zu treiben.“
Das iranische Regime hat die Schlupflöcher des Atomdeals von 2015 mit den Weltmächten (auch bekannt als Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA)) genutzt, um im Geheimen seinen langjährigen Traum von der Erlangung einer Atombombe näher zu kommen.
Kurz nachdem der Atomdeal zwischen dem iranischen Regime und den P5+1 am 14. Juli 2015 unterzeichnet wurde, sagte Maryam Rajavi:“ Das Beenden der sechs Resolutionen des UN Sicherheitsrates wird die Mullahs nicht davon abhalten, mit ihrer Täuschungstaktik fortzusetzen und weiter an ihrem Wunsch zum Bau einer Atombombe festzuhalten.“

Aufgrund der destruktiven Aktivitäten des Regimes zogen sich die USA aus dem JCPOA zurück und setzten die Sanktionen gegen das Regime wieder in Kraft. Das Regime folgte daraufhin seiner alten Taktik von Drohungen und Erpressungen, um die sogenannten „Zusagen“ im JCPOA zu reduzieren.
In diesem Zusammenhang gab Ali Akbar Salehi, Leiter der Atomenergiebehörde des iranischen Regimes, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Fars am 5. April zu: „Nukleare Aktivitäten sowie Forschung und Entwicklung zum Kernbrennstoffkreislauf, Uranumwandlung und Urananreicherung (einschließlich Produktion und Lagerung) werden ohne Einschränkungen durchgeführt…. Die Produktion und die Lagerung von angereichertem Uran ist jetzt so hoch wie vor der dem JCPOA. Die Speicherung von schwerem Wasser wird ohne Einschränkungen durchgeführt. Der Bau des Arak-Forschungsreaktor für schweres Wasser (neues Design) schreitet in Zusammenarbeit mit ausländischen Parteien voran und nutzt entsprechende Ausrüstung.” Er fuhr fort: „Trotz des JCPOA wurden viele Forschungsaktivitäten fortgesetzt (z. B. Forschung an hochwertigen Hochleistungszentrifugen). Es ist eine Kombination aus Qualitätsverbesserung und Quantitätssteigerung… wie die Verwendung neuer Zentrifugen und die Erhöhung der Anzahl alter laufender Maschinen. “
Salehis Äußerungen, die Verstöße des Regimes gegen seine Verpflichtungen gemäß den Bestimmungen des JCPOA und vor allem die neue Resolution der IAEA und der neue Bericht sind gute Anzeichen dafür, dass das Mullahregime sein Atomwaffenprojekt nie aufgegeben hat und weiterhin falsche und irreführende Informationen verbreitet. Gleichzeitig werden die illegalen Nuklearaktivitäten beschleunigt, indem die globale Krise um das Coronavirus ausgenutzt wird.
Der iranische Widerstand hat als Erstes die geheimen Nuklearaktivitäten des Regimes zur Erlangung einer Atombombe enthüllt. Die Urananreicherungsstätte von Natanz und die Schwerwasseranlage von Arak wurden im August 2002 von NWRI und der MEK enthüllt und nachfolgende Enthüllungen zeigten, wie weit die heimliche Atomwaffenarbeit des Regimes fortgeschritten war.
Der größte staatliche Sponsor des Terrorismus wäre mit der Erlangung einer Atombombe nicht nur eine ernsthafte Gefahr für das iranische Volk, sondern auch eine Katastrophe für den Nahen Osten und die ganze Welt. Frau Rajavi sagte dazu: “Die Aktivierung des” Snapback “- Mechanismus, die Wiedereinsetzung der sechs Resolutionen des Sicherheitsrates, die vollständige Einstellung der Anreicherung, die Schließung der Atomanlagen und Inspektionen überall und jederzeit sind unerlässlich, um zu verhindern, dass der herrschende religiöse Faschismus des Iran die Atombombe erwirbt.”