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Pakistan: Einmischung des iranischen Regimes

NWRI-

Experten und Beobachter sagen, dass sich der Iran immer mehr bei militanten und politischen schittischen Gruppen in Pakistan involviert. Sie sagen, dass dies zu einem Stellvertreterkrieg mit seinem Erzfeind Saudi – Arabien führen wird, der immer näher rückt.

Das iranische Regime unterstützt die Separatisten Sindhi und Baluch sowie andere Rebellengruppen. Diese werden finanziert, trainiert und unterstützt. Der Iran finanziert mittlerweile eine Reihe von Rebellengruppen in Pakistan mit dem Ziel, die Bemühungen der USA im Mittleren Osten zu destabilisieren.

Eine dieser Gruppe ist die Tahrik-e-Jafaria Pakistan (TJP). Sie gab bereits zu, dass sie Verbindungen zum iranischen Regime hat. Der Vizepräsident der TJP, Deedar Ali, bestreitet jedoch, dass die Gruppe gewalttätig ist. Er sagte:“ Wir werden von allen als militante Gruppe bezeichnet, doch das lehne ich ab. Wir haben an keinen militanten Aktivitäten teil genommen, obwohl wir in der Gilgit Baltistan Region in Pakistan sehr dominant sind“

Die TJP wird von der Regierung in Pakistan als terroristische Organisation eingestuft. Experten sagen, dass die TJP Gruppen auf eine Gesellschaft hin arbeiten, die sie als „puren Islam“ bezeichnen. Der Vizepräsident der Gruppe erklärt, dass TJP „enge Verbindungen zum Iran hat und Teil der Ideologie ist, die unter dem aktuellen Führer im Iran, Ali Khamenei, verbreitet wird und den die Gruppe als ultimativen Führer ansieht. Sein Wort ist für uns wie eine Anweisung“.

Die Rolle des Iran in der Region wird nicht nur in Syrien, Irak und Jemen deutlich. Die USA sehen den Iran als Hauptsponsor des staatlich organisierten Terrorismus an und weis, dass die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und seine Eliteeinheit, die Quds Force, die Region destabilisieren. Präsident Donald Trump fokussiert seine Präsenz in Afghanistan, doch Geheimdienstvertreter warnen davor, dass die iranische Präsenz in Pakistan dringend mehr Aufmerksamkeit erfordert.

Der Iran hat Tausende Schiiten aus Afghanistan und Pakistan für den Krieg in Syrien und für Bashar al-Assads Truppen in dem von Krieg zerrissenen Land rekrutiert. Der Iran bietet den Kämpfern ein geregeltes Einkommen und Arbeit im Iran an, wenn der Krieg vorbei ist. Das Regime benutzt diese Kämpfer, um seine Präsenz und seinen Einfluß in der Region auszubauen.

Es gibt viele Befürchtungen, dass die Situation in Pakistan immer schlechter und gewalttätiger wird. Ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Iran und Saudi – Arabien scheint auch in Pakistan immer mehr in Sichtweite zu kommen.

Anfang des Jahres rügte Trump Pakistan dafür, dass es im Kampf gegen terroristische Glaubensgruppen gescheitert ist. Die Militärhilfe für Pakistan wurde um 2 Milliarden Dollar gekürzt und weitere 300 Millionen $ sollen gestrichen werden.

Die Einmischungen des iranischen Regimes in der Region führt unweigerlich zu Konflikten. Diese Konflikte zerstören das Leben vieler Zivilisten, die in die Kampfhandlungen geraten. Ein Regimewandel ist die einzige Lösung, weil das Überleben des Regimes auf dem Export von Krisen beruht.