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Teheran führt mit Waffenschmuggel an Huthis im Jemen fort

NWRI- Vizeadmiral Scott Stearney, der Kommandeur der 5. US Flotte, sagte, dass die Huthi Milizen weiterhin mit ballistischen Raketen und Waffen ausgerüstet werden und dass der Iran beim Konflikt in Jemen eine Rolle spielt

. Stearney sagte weiter, dass die Unterstützung aus Teheran den Huthis erlaubt, auch die internationalen See- und Handelswege in der Straße von Bab al-Mandeb zu bedrohen.

Während einer Telefonkonferenz mit dem Hauptquartier der 5. Flotte in Manama (Bahrain) reagierte der Vizeadmiral auf die aktuellen Drohungen gegenüber den weltweiten Handelsrouten in der Straße von Hormus und Bab al-Mandeb.

Die 5. Flotte ist über den Verlauf der Operationen der von Saudi – Arabien angeführten Koalition zur Unterstützung der Regierung im Jemen informiert. Stearney verweist darauf, dass die USA die UN Resolution 2216 unterstützen, welche den Schmuggel von Waffen verbietet. Er sagte:“ Der Iran setzt damit fort, fortschrittliche ballistische Raketen an die Huthis und die Hisbollah zu liefern. Diese erlauben eine weitere Destabilisierung der Region, was in ihren destruktiven Absichten liegt.“ Er beschuldigte den Iran, dass er diese Milizen unterstützt und damit auch den Zugang von humanitärer und medizinischer Hilfe in die von Cholera gebeutelte Region verhindert.

Stearney ergänzte, dass Washington die Erklärung von Saudi – Arabien begrüßt. In ihr wurde deutlich gemacht, welche Rolle der Iran im Jemen durch Waffenlieferungen an die Huthis spielt..

Stearney lehnte eine Diskussion über das theoretische Szenario ab, wie die US Marine mit dem Falle einer Blockade der Straße von Hormus durch den Iran umgeht. Er warnte, dass „die USA und unsere Partner bereit sind, die Freiheit der Navigation der Handelswege sicher zu stellen, wo dies im Rahmen internationalen Rechts gedeckt ist.“. Er betonte weiter, dass Washington „sich gegen jede Bedrohung der eigenen Interessen und zum Schutz der maritimen Handelswege zur Wehr setzen wird.“

Flugzeugträger in der Flotte erhielten kürzlich brandneue F-35 Kampfjets und es gab vier Übungen, die auf drei kritische Punkte in der Region zielten. „Diese kombinierten Übungen sollen zeigen, dass die USA und seine Partner bereit sind, den freien Fluß des Handels in dieser Region sicher zu stellen“, sagte Stearney

Er lehnte es ab, die Übungen in Verbindung mit den iranischen Drohungen zur Blockade der Straße von Hormus oder zu den aktuellen Schmuggelaktivitäten im Golf von Aden zu setzen. Er sagte gegenüber Reportern:“ Alle unsere Übungen sind schon lange vorher geplant gewesen und stehen in keinerlei Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen“.

„Wir sind hier, um in dieser Region für Sicherheit und Stabilität zu sorgen“, ergänzte er.

Diese maritimen Routen sind extrem wichtig für den weltweiten Handel und die USA und seine Partner werden die notwendigen Maßnahmen einsetzen, um diese zu schützen.