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US Außenministerium veröffentlicht Faktenübersicht zum Terrorismus des iranischen Regimes

NWRI- Der Iran und seine Anschläge und terroristischen Aktivitäten im Ausland

Das US Außenministerium veröffentlichte am 22. Mai 2020 eine Faktenübersicht über die „Anschläge und terroristischen Aktivitäten im Ausland“ durch das iranische Regime.
Der iranische Widerstand betont seit vielen Jahren, dass die Botschaften des iranischen Regimes in der Welt ein Epizentrum für Terrorismus und Spionage sind. Das Regime basiert auf zwei Säulen, die seinen Machterhalt sichern sollen. Der eine Pfeiler ist die Unterdrückung im Iran und der andere der Export von Terrorismus ins Ausland. Das US Außenministerium stellt in dieser Hinsicht im Bericht fest:“ Seit das iranische Regime 1979 an die Macht gelangte, hat es Anschläge, terroristische Pläne und Angriffe in mehr als 40 Ländern geplant und verübt.“
„Die globale Kampagne des Terrors durch das iranische Regime beinhaltete mehr als 360 Mordanschläge im Ausland sowie Bombenanschläge, bei denen Hunderte Menschen getötet oder verstümmelt wurden.“, heißt es in der Faktenübersicht.
Die Revolutionsgarden des Regimes (IRGC) und seine ausländische Abteilung, die IRGC Quds Force, sowie das Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) haben diese Anschläge überwacht und die terroristischen Angriffe ausführen lassen. „Der Iran hat Mordanschläge und andere Angriffen über die IRGC Quds Force und das Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit umgesetzt und dafür auch Söldnergruppen oder dritte Parteien wie die Hisbollah genutzt“, heißt es weiter.
In einen anderen Teil der Faktenübersicht zeigt das US Außenministerium auf, wie das iranische Regime seine Botschaften nutzt und seine Terroristen als Diplomaten tarnt, damit sie terroristische Aktivitäten in Europa begehen können. „Das iranische Diplomatenpersonal hat mehrfach an Mordanschlägen im Ausland mit gewirkt und es gab Haftbefehle, die in Verbindung damit standen. Dies sind Beweise dafür, dass die Justiz, die Geheimdienste und die Polizei sich damit befassen und es gibt entsprechende Berichte darüber. Die iranischen Mörder, welche den Deckmantel des Diplomaten nutzen, haben in der Vergangenheit für eine erhöhte Gefahrenlage gesorgt und der Iran hat oft genug gezeigt, dass er gewillt ist, dafür auch kriminelle Banden, Drogenkartelle und andere dritte Parteien zu nutzen, damit im Ausland Mordanschläge verübt werden können.“
Der verhinderte Bombenanschlag auf die jährliche Versammlung „Freier Iran“ des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) im Juni 2018 durch den sogenannten „Diplomaten“ Assadollah Asadi hat diese Wahrheit erneut bestätigt.

„Seit 2018 befindet sich Asadollah Asadi, der offiziell als iranischer Diplomat in Österreich aktiv war, in einem Gefängnis in Belgien und wartet dort auf einen Prozeß, der beweisen wird, dass er eine Bombe auf einer Veranstaltung von Dissidenten in Paris explodieren lassen wollte, welche zahlreiche Männer, Frauen und Kinder getötet hätte“, heißt es in der Faktenübersicht.
Auf einer Pressekonferenz am 23. Oktober 2019 deckte der Polizeichef von Albanien einen terroristischen Ring des iranischen Regimes in seinem Land auf.
Mit ihm wollte das iranische Regime einen Bombenanschlag auf eine Veranstaltung der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) in Albanien verüben lassen. Dieser wurde kurz vor dem Persischen Neujahrsfest (Nowruz) 2018 vereitelt. Die albanische Regime wies später den Botschafter des Regimes sowie seinen ersten Stellvertreter als „persona non grata“ aus, weil sie an Terrorismus und Spionage gegen Mitglieder der MEK in Albanien beteiligt waren.
Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des NWRI, begrüßte die Ausweisung des Botschafters des Regimes sowie des Stationschefs des Geheimdienstministeriums aus Albanien. Sie beschrieb den mutigen Akt als notwendigen Schritt im Kampf gegen Terrorismus und die herrschende religiöse Diktatur im Iran sowie für die Sicherheit in Europa.
Sie ergänzte:“ Seit drei Jahrzehnten hat der iranische Widerstand immer wieder betont, dass das Außenministerium des iranischen Regimes und seine Diplomaten und Botschaften ein Teil der Maschinerie des Terrorismus sind. Die drei großen Anschlagspläne der Mullahs in Albanien im März 2018, in Frankreich Juni 2018 und in Dänemark im September 2018 wurde durch diese Botschaften und Diplomaten geplant.“
„Das klerikale Regime sieht den einzigen Weg aus den internen und externen Krisen und seinen Sackgassen darin, dass Volk im Iran zu unterdrücken und die Region in Kriege zu stürzen sowie die Welt durch Kernwaffen und Raketen zu bedrohen. Hinzu kommt die Verbreitung von Fake News und die Dämonisierung des Widerstandes sowie insatz von Terrorismus, den er als eine existentielle Bedrohung seiner Herrschaft ansieht“, sagte Frau Rajavi.