Fundamentalismus

Wie man die Mullahs Irans auf die Knie zwingt

Wie man die Mullahs Irans auf die Knie zwingt

Erstellt: 08. Februar 2017

Nach einer Woche scharfer Spannungen zwischen der Regierung Trump und dem Iran war es recht interessant zu sehen, daß der Höchste Führer des Iran, Ali Khamenei, der Mann, der in allen Fragen der nationalen Sicherheit und der Außenpolitik das letzte Wort hat, sich gänzlich schweigend verhielt.

“ Das schrieb Heshmat Alavi am 6. Februar 2017 im American Thinker. Weiter heißt es:„Nachdem der jüngste Raketentest Teherans in einem demütigenden Fehlschlag endete, weil das Schiff zur Wiederaufnahme explodierte, unternahm Washington in kurzer Zeit einige Schritte – für die Mullahs ohne Beispiel nach acht Jahren der verfehlten Beschwichtigungspolitik der Regierung Obama. Und doch bleibt ein Allheilmittel, das Teheran die ultimative Botschaft senden wird.Das Weiße Haus unter Trump antwortete auf den Raketentest des Iran, indem es gegenüber dem Regime ‚Alarmbereitschaft’ anordnete. Der Berater der USA für die nationale Sicherheit, Michael Flynn, ergriff die Gelegenheit zu ersten warnenden öffentlichen Bemerkungen, die eine schockierend klare Botschaft enthielten.Auch Präsident Donald Trump erklärte warnend, wie sehr er sich von seinem Vorgänger unterscheide

Der Iran spielt mit dem Feuer – sie erkennen nicht an, wie ‚nett’ Präsident Obama zu ihnen war. Ich nicht!Und noch vor dem Ende der Woche erließ Trump eine neue Welle wirtschaftlicher Sanktionen. Er setzte 25 Iraner und Firmen, die für die Verstärkung des iranischen Raketenprogramms verantwortlich sind, auf die schwarze Liste. Anzeichen sprechen für weitere Strafmaßnahmen.„Präsident Donald Trumps Pressesprecher schlug am Freitag nachmittag weitere Sanktionen und sogar militärische Maßnahmen(Hier fehlt auf meinem Druck die letzte Zeile, und ich habe die Datei bereits gelöscht; bitte um Nachsicht – L. W.)vor.

Auch US-Verteidigungsminister James Mattis, dessen „Iran, Iran, Iran!“-Ausrufe bekannt sind, sandte den Mullahs eine kristallklare Botschaft, indem er ihr Regime „als den größten staatlichen Förderer des Terrorismus“ bezeichnete.Ranghohe iranische Funktionäre, darunter Khamenei, haben es sich zur Gewohnheit gemacht, sich während des Freitagsgebetes zu außenpolitischen Themen zu äußern. Und doch hat der Apparat der Mullahs auf diese Ereignisse mit keinem Wort reagiert.Das beweist, daß Teheran nicht aufgepasst und die mögliche Reaktion der Regierung Trump auf seinen Raketentest falsch eingeschätzt hat.Interessant ist auch, daß jene, die – besonders während der Amtszeit Obamas – für eine Politik der Wiederannäherung an den Iran eintraten, sich nach acht Jahren weigern, ihre verheerenden Fehler einzugestehen.

Der Iran könnte sich, so Philip Gordon in der „New York Times“, zu terroristischen Angriffen auf Amerikaner und Angriffen schiitischer Milizen auf die tausenden amerikanischen Soldaten im Irak verstehen.“ Gordon war unter Obama von 2013 bis 2015 Koordinator des Weißen Hauses für den Mittleren Osten, Nordafrika und die Golfregion.Die Doktrin Obamas überließ den gesamten Mittleren Osten, gelinde gesagt, dem Durcheinander. Nach dem Verlust so vieler Menschenleben wurde der Irak dem Iran zum Geschenk gemacht, und die schiitischen Milizen der Mullahs haben freies Spiel; sie können mit von den USA gelieferten Waffen Unheil anrichten.Kein mit der Obama-Doktrin Verbundener ist in der Lage, darüber Auskunft zu geben, wie die Regierung Trump ihre Politik dem Mittleren Osten gegenüber planen sollte.Eine Persönlichkeit, die dem früheren iranischen Präsidenten Ali Akbar Rafsanjani nahe stand, bezeichnete die Amtszeit Obamas als „Goldenes Zeitalter“. Diese Zeit ist nun, da die neue Regierung in Washington ihre Arbeit aufgenommen hat, vorbei.Außerdem enthält das erste Kapitel der Geschichte von Trump, das mit dem Raketentest des 29. Januar begann und mit der Verhängung von Sanktionen durch Washington am 3. Februar endete, die Vorzeichen einer Teheran bevorstehenden stürmischen Reise.

Die Regierung Trump prüft weitere gegen Teheran gerichtete Maßnahmen. Die zwei zurückliegenden Präsidentschaften haben gezeigt, daß die Mullahs weder durch Krieg noch durch Beschwichtigung zu bändigen sind.Amerika und der West haben einen durchaus gangbaren dritten Weg vor sich: die Unterstützung des iranischen Volkes und seines Verlangens nach Freiheit und Demokratie durch Wechsel des Regimes.Der Hauptfeind des iranischen Volkes und aller Völker des Mittleren Ostens ist niemand anders als das Corps der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) der Mullahs. Seine führende Rolle bei der Repression im Land, bei militärischen Interventionen im Ausland mit Akzent auf Teherans Engagement in Syrien, bei dem Nuklearprogramm des Iran und seinem Streben nach ballistischen Raketen ist bekannt: Das IRGC sollte als ausländische Terrororganisation angesehen werden.Das IRGC hat den politischen und wirtschaftlichen Apparat des Iran fest im Griff.

Eine Aufnahme in die schwarze Liste durch das FTO würde die Institutionen der Mullahs ins Herz treffen und sie am Ende auf die Knie zwingen.Und wie Maryam Rajavi, die Leiterin der iranischen Opposition und Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NCRI), vorgeschlagen hat: Alle Geschäfte mit den Firmen des IRGC sollten verboten werden.Die Welt erinnert sich daran, wie Obama mit Khamenei geheime Briefe austauschte, anstatt die landesweiten Aufstände des iranischen Volkes im Jahre 2009 zu unterstützen. Wenn die Regierung Trump das IRGC auf die schwarze Liste setzen würde, so wäre es eine Ermutigung des iranischen Volkes, denn es wüßte dann, daß die neue Regierung der USA in seinem Kampf um Freiheit an seiner Seite stünde.
NWRI