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2600 Todesfälle durch das Coronavirus; das Regime spricht von Bioterrorismus!

2600 Todesfälle durch das Coronavirus; das Regime spricht von Bioterrorismus!. Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) gab Montag bekannt, dass mehr als 2600 Menschen im Iran ihr Leben durch den Coronavirus Ausbruch verloren haben.

Dennoch sprechen die die offiziellen Vertreter des Regimes, statt das Notwendige zu unternehmen, um den Menschen zu helfen, jetzt von Bioterrorismus, nachdem die Krise tagelang heruntergespielt wurde,.

Heshmatollah Falahat-Pisheh, ein früheres Mitglied des Parlaments des Regimes erklärte in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA: „Das Coronavirus ist nicht die Ursache von Infektionen.

Sie sind das Ergebnis von Bioterrorismus und breiten sich im Iran und in China aus“.

Statt die Untätigkeit des Regimes und das Horten von Masken und notwendigen Vorbeugemitteln anzusprechen, die nicht unter den Menschen verteilt werden, beschuldigt Felabat-Pisbeh Politiker der USA, sie lögen, wenn sie sagten, sie seien bereit, dem Iran Hilfe zu schicken.

Ganz ähnlich meinte Hossain Salami, ein Chef bei den Revolutionsgarden (IRGC), gegenüber der Nachrichtenagentur ISNA, dass der Ausbruch des Coronavirus im Iran „das Ergebnis einer biologischen Attacke der USA sein könne“.

Zugleich deutet das, was aus dem Iran zu hören ist, darauf hin, dass das IRGC Masken und Desinfektionsmittel hortet, um sie dann auf dem Schwarzmarkt zu einem viel höheren Preis zu verkaufen.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Parlaments Ali Nowbakht sprach in diesem Zusammenhang implizit von der destruktiven Rolle des IRGC: „Es sind Gründe von außerhalb der Medizin, die die Pläne des Gesundheitsministeriums unterminieren, das Coronavirus abzuwehren und zu kontrollieren.

Ich sehe in dem Virus nicht nur ein rein medizinisches Problem. Es wurde nicht ernst genommen als wirtschaftliches, soziales, kulturelles sicherheitspolitisches und rechtliches Problem…“.

Der frühere Präsident des Regimes Mahmud Ahmadinejad schrieb einen Brief an Herrn Antonio Guterres, den Generalsekretär der Vereinten Nationen, und behauptet darin närrischerweise, dass das Coronavirus in einem Labor hergestellt worden sei.

„Es ist der Welt klar, dass das mutierte Coronavirus in einem Labor produziert und in Häusern für die Lagerung von biologischen Waffen hergestellt worden ist, die den Weltmächten gehören, und dass es eine destruktivere Bedrohung für die Menschheit bedeutet, als andere Waffen, die diese Menschheit im Visier haben “, schreibt er auf Twitter.

Diese abenteuerlichen Behauptungen bestätigen einmal mehr, dass das iranische Regime nicht willens ist, der iranischen Bevölkerung zu helfen und das Coronavirus zu bekämpfen.

Die erste Reaktion des Regimes auf den Coronavirus Ausbruch im Iran war ein Herunterspielen der Dimensionen der Krise und deren Vertuschung.

Davor wurde die Existenz des Virus im Iran tagelang überhaupt geleugnet, besonders in Ghom, um eine höhere Beteiligung für die Scheinwahlen für das Parlament zu erzielen, die aber auf einen allgemeinen Boykott stießen.

Jetzt geben die offiziellen Vertreter des Regimes teilweise den Ausbruch des Coronavirus im Iran zu. Homayoun Yousefi, ein Abgeordneter und Mitglied des „Nationalen Komitees für das Coronavirus” sagt: „In den nächsten beiden Wochen wird die Krankheit ihren Gipfel erreichen” und „die Zahl der ins Krankenhaus Eingewiesenen wird sich täglich um 10-15% steigern”.

Dutzende von engagierten Ärzten und Krankenschwestern haben sich bei der Behandlung von Patienten mit dem Virus angesteckt und ihr Leben verloren. Zugleich verschlimmert der Staat beständig die Situation in den Krankenhäusern durch das Fehlen von Ausrüstung.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), lobte die ehrenhaften und engagierten Ärzte und Krankenschwestern und sprach ihren Angehörigen und der iranischen medizinischen Gemeinschaft ihr Beileid aus.

Sie sagt, dass diese engagierten Männer und Frauen die Quelle von Ehre und Stolz der Nation seien, die sich in den vergangenen 40 Jahren geweigert hat, sich dem Mullah Regime zu unterwerfen und auf ihrem Nationalstolz und den menschlichen Werten bestanden hat, und die religiöse Diktatur, die im Iran herrscht, herausgefordert hat.