TerrorismusWiderstand

Albanien schließt das sog. Kulturzentrum des iranischen Regimes

NWRI-

In Tirana ist das Saadi-Kolleg geschlossen worden – eine fundamentalistische Tarn-Organisation des iranischen Regimes

Die albanische Regierung hat am Donnerstag das „Saadi“-Kolleg des iranischen Regimes geschlossen. Mittels dieses sog. Kulturzentrums betrieb es den Export des Terrorismus. Es wurde von zwei seiner Diplomaten geleitet, die die Regierung als personae non gratae unlängst aus Albanien ausgewiesen hatte.

Am 15. Januar 2020 wies Albanien zwei der sog. Diplomaten des Regimes aus. Das Außenministerium des Landes gab dazu eine Erklärung ab. Ein albanischer Fernseh-Sender – „Top Channel“ – berichtete:

„Das Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten hat entschieden, daß die Vertreter der iranischen Islamischen Republik in Albanien Mohammad Ali Arz Peimanemati und Seyed Ahmad Hosseini Alast wegen Tätigkeiten, die ihrem Status widersprechen und gegen die Wiener Konvention zu den diplomatischen Beziehungen verstoßen, zu ‚personae non gratae‘ erklärt werden.“

Die albanische Regierung wies am 19. Dezember 2018 Gholamhossein Mohammadnia, den Botschafter des iranischen Regimes, und Moutafa Roudaki, den Leiter der Station des Geheimdienstministeriums (MOIS), aus Albanien aus.

Im März 2018 wurden die Terroristen des iranischen Regimes verhaftet, während sie versuchten, eine Versammlung der Hauptgruppe der iranischen Opposition Organisation der Volksmojahedin of Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK zu bombardieren. An dieser Versammlung nahmen die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), Frau Maryam Rajavi, und einige politische Würdenträger wie der ehemalige Bürgermeister von New York Rudy Giuliani teil.

Im vergangenen Oktober enthüllte der Polizeichef von Albanien weitere Einzelheiten des Anschlags; er sagte, es sei den Sicherheitskräften in den letzten Stadien vor dem Angriff gelungen, ihn zu vereiteln.

In der vorigen Woche erklärte die albanische Regierung, die beiden Diplomaten des iranischen Regimes Mohammad Ali Arz Peimanemati und Seyed Ahmad Hosseini Alast seien wegen „Tätigkeiten, die mit ihrem diplomatischen Status unvereinbar sind“, ausgewiesen worden; diese Formulierung war auch schon im Zusammenhang mit früheren Fällen von Spionage begegnet.

Frau Maryam Rajavi hatte die von der albanischen Regierung vorgenommene Ausweisung der beiden Diplomaten des iranischen Regimes schon früher als tapferen und empfehlenswerten Schritt in der Bekämpfung des Terrorismus und Förderung der Sicherheit des albanischen Volkes und der iranischen Flüchtlinge bezeichnet. Sie rief die anderen Länder auf, dem Beispiel Albaniens zu folgen.

Frau Rajavi sagte: „Die Vertretungen des iranischen Regimes sind Zentren von Spionage und Terrorismus. Die meisten Diplomaten des Regimes sind entweder Agenten des Geheimdienstministeriums oder Offiziere des IRGC; oder sie sind in Terrorismus und Spionage ausgebildet worden, um diesen Zwecken zu dienen. Während das iranische Volk auf den Straßen den Sturz der Mullahs fordert, ist es“ – so betonte sie – „von besonderer Bedeutung, gegenüber dem Terrorismus des Regimes eine entschiedene Haltung einzunehmen und seine Botschaften in anderen Ländern zu schließen.“

Nachdem im November Demonstrationen das ganze Land überzogen und die Pfeiler des Regimes erschüttert hatten, und nachdem Qassem Soleimani, der Kommandeur der Quds-Truppe der Revolutionsgarden (IRGC) ausgeschaltet worden war, versucht das iranische Regime verzweifelt, seinen wahren Feind, die MEK, irgendwie zu eliminieren.