FilmeInternMenschenrechtePresseerklärungWirtschaft

Covid-19: Mit 1200 Toten im Iran

NWRI- Corona Ausbreitung – der Iran verwandelt sich in ein Epizentrum der Coronavirus InfektionenSeit der massiven Ausbreitung des Coronavirus im Iran ist das Kleriker Regime, anstatt die notwendigen, unter andrem auch präventiven Maßnahmen zu ergreifen, zu noch mehr Geheimhaltung übergegangen, was zum Ergebnis hat, dass es mehr als 1200 Todesfälle dadurch gibt und der Iran infolgedessen zum Epizentrum von COVID-19 wird.

Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI, Mujhedin-e Khalq oder MEK) hat am Dienstag, dem 3. März 2020 bekannt gegeben, dass um 20:00 Ortszeit die Zahl der Todesfälle die Marke von 1200 überschritten hat. Die meisten Opfer sind aus der Stadt Ghom. Der Bericht deutet darauf hin, dass es 300 Opfer in Ghom, 215 in Teheran, 70 in Rasht, 12 in Lahijan, 6 in Astaneh, 60 in Maschad, 43 in Isfahan, 23 in Kashan, 10 in Dastgerd, 54 in Gorgan, 45 in Arak, 45 in Kermanshah, 38 in Shiraz, 39 in Karadsch, 23 in Khorramabad, 20 in Kazvin, 10 in Zahedan, 16 in Iranshahr, 12 in Bushehr und mehr als 100 in der Provinz Mazandaran gegeben hat, die ihr Leben verloren haben.

Die schnelle Verbreitung des Coronavirus im Iran und seine Weitergabe in andere Länder in der ganzen Welt sind eine Folge der wochenlangen Vertuschung durch das Regime und einer Einspeisung irreführender Informationen in die Öffentlichkeit.

Am 28. Februar haben die Behörden des Staates Queensland in Australien verlauten lassen, dass bei einer 63jährigen Frau, die kürzlich aus dem Iran eingereist ist, COVID-19 diagnostiziert worden ist. Ähnlich verhielt es sich offenbar in Neuseeland, wo die erste Person, bei der der Coronavirus festgestellt wurde, aus dem Iran gekommen ist.Staatliche Medien im Iran schrieben am 1. März: „In der vergangenen Woche erklärten kanadische Regierungsleute, dass sieben der Bürger, die aus dem Iran zurückgekehrt sind, positiv auf den Coronavirus getestet worden sind“.Ferner heißt es in der New York Times vom 28. Februar: „Ansteckungen in benachbarten Ländern und selbst solche in Kanada, Norwegen und Neuseeland konnten in den Iran zurückverfolgt werden“. The Associated Press hat ebenso gemeldet: „Für alle in Bahrain aufgetretenen Fälle konnten Verbindungen in den Iran festgestellt werden“.Trotz der steigenden Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus im Iran, wobei das Regime weiterhin untätig bleibt und vertuscht, versuchte der Oberste Führer Ali Khamenei ganz offen die Krise herunterzuspielen. Er nannte sie „einen Segen“ und lobte die Vertreter des Regimes für ihre sogenannte „Transparenz“. Er erklärte: „Das ist keine so große Katastrophe, wir haben schon größere erlebt“. Das sei ein „vorübergehendes Problem“ und nichts „Außergewöhnliches“. Und weiter: „Unsere Amtsträger haben die Öffentlichkeit vom ersten Tag an mit Vertrauenswürdigkeit, Ehrlichkeit und Transparenz informiert, aber einige andere Länder, wo die Ausbreitung des Virus stärker und epidemisch ist, verbergen das Problem“. Ebenso behauptete am Diensttag Ali Rabiei, ein Sprecher des Regimepräsidenten Hassan Rohani, dass das Regime Corona höchst transparent behandelt habe. Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), hat zu Khameneis schändlichem Kommentar gesagt: „Das einzige, was für dieses Regime und seine Vertreter zählt, ist, den Griff zur Macht zu behalten. Das Leben der Menschen, ihre Gesundheit und die Versorgung mit dem Notwendigen haben für die herrschenden Mullahs keinen Wert. Das iranische Volk hat unter ihrer Herrschaft den größten Schaden und die größten Verluste erlitten infolge von externem Krieg, innerer Repression, Armut, Arbeitslosigkeit und Krankheiten“.Zugleich aber haben das Ausmaß und die Dimension der Ausbreitung des Coronavirus im Iran die Vertreter des Regimes gezwungen, einige Aspekte der Krise einzuräumen. Zum Beispiel gab Massoud Pezeschkian, der erste stellvertretende Sprecher des Parlaments und frühere Gesundheitsminister, zu: „Wir hätten vom ersten Tag an Ghom unter Quarantäne stellen sollen… diese Krankheit ist kein Scherz in Bezug auf die Art, wie wir damit umgehen“. „Die Krankenhäuser sind überfüllt und es gibt keinen Platz für noch mehr Patienten, es wird von Tag zu Tag schlimmer. Die Wirtschaft und alles werden ruiniert, das ist kein Scherz. Was wäre passiert, wenn wir das Land 15 Tage lang geschlossen hätten? (Was sich auf die erste Ausbreitung in der Stadt Ghom bezieht). Wenn wir das schon am ersten Tag gemacht hätten, hätte sich das nicht auf das ganze Land ausgedehnt“. Und weiter: „Die angegebenen Zahlen sind nicht realistisch, weil viele Patienten keine Symptome zeigen. Wir finden 95 Menschen und zwei sterben, dann sagen wir, zwei von 100 sind gestorben, obwohl es sein könnte, dass 2% von 10 000 gestorben sind“, so Pezeshkian.Bei dem schrecklichen Ergebnis, der steigenden Zahl der Todesfälle und der schnellen Ausbreitung und Weitergabe des Coronavirus im Iran und in anderen Ländern, ist es eine Pflicht der internationalen Gemeinschaft, der iranischen Bevölkerung zu helfen, um eine internationale Krise zu vermeiden.Deshalb muss gelten, was Frau Maryam Rajavi gesagt hat: „Die Vereinten Nationen, die Weltgesundheitsorganisation und andere internationale Menschenrechtsorganisationen müssen den religiösen Faschismus, der im Iran herrscht, veranlassen, die Fakten und Zahlen im Hinblick auf COVID-19 öffentlich zu machen und sie den zuständigen internationalen Organisationen liefern, damit das Leben der Menschen im Iran und in anderen Ländern in der Regionen gerettet wird“.