FundamentalismusMenschenrechtePresseerklärungTerrorismusWiderstand

Demonstration von 3000 Iranern in London

Maryam Rajavi: Der religiöse Faschismus erreicht sein Ende. Großbritannien und Europa müssen an der Seite des iranischen Volkes und seinem Wunsch nach einem Regimewandel stehen

Am 27. Juli 2019 gingen rund 3000 Iraner im Zentrum von London auf die Straßen und forderten harte Sanktionen gegen das Mullahregime, die Terrorlistung der Revolutionsgarden (IRGC) und des Ministeriums für Geheimdienste (MOIS) sowie gegen das Büro des Obersten Führers.

Sie unterstützen den iranischen Widerstand und seine gewählte Präsidentin, Maryam Rjavi mit ihrem 10 – Punkte Plan für einen zukünftigen Iran.

Sie betonten, dass das klerikale Regime vor dem Risiko eines Sturzes durch das Volk und seinen Widerstand steht und dass das Geheimdienstministerium und die terroristischen Quds Force der Revolutionsgarden mehr denn je versuchen, den iranischen Widerstand zu dämonisieren, in dem „den Mullahs freundlich gestimmte Reporter“ in verschiedenen Ländern deren Narrative verbreiten. In GB habe sich vor allem The Guardian an der Verbreitung der Fake News beteiligt.. Die Beschwichtigung der Mullahs unter dem Vorwand der Verhinderung eines Krieges ist die zentrale Quelle für all den Terrorismus und die Kriegstreiberei, welchen die Mullahs in der Welt und in der Region verbreiten und dies ist nicht weniger schädlich wie einst die Beschwichtigungspolitik gegenüber Adolf Hitler.

Frau Rajavi sagte gegenüber den Demonstranten:“ Eure Demonstration heute in London markiert den Höhepunkt einer Serie von Demonstrationen und Veranstaltungen zu einem freien Iran in den letzten eineinhalb Monaten in Brüssel, Washington D.C, Berlin und Stockholm. Auch die fünf Tage andauernde jährliche Versammlung des iranischen Widerstandes in Ashraf 3 vor zwei Wochen gehört dazu.“

Sie ergänzte, dass Frieden und Freiheit nur erlangt werden können, wenn man gegen die religiöse Mullahdiktatur kämpft. Die Beschwichtigungspolitik unter dem Deckmantel der Friedenssicherung hingegen verteidigt und legitimiert das Regime. Das Resultat dieser Beschwichtigungspolitik ist die Unterdrückung der PMOI und ein blindes Auge gegenüber den Menschenrechtsverletzungen im Iran. Im Rahmen des Atomprogramms sehen wir Angriffe des Regimes auf die Schiffahrtslinien im Persischen Golf, regional und international eine Zerstörung der internationalen Sicherheit sowie Terrorismus und Spionage in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Sie betonte, dass die Mullahs nur die Sprache der Stärke und der Entschlossenheit verstehen. Frau Rajavi rief Großbritannien und Europa auf, die Konzessionen gegenüber den Mullahs zu beenden und ihnen nicht dabei zu helfen, die Sanktionen zu umgehen, sondern statt dessen die IRGC, den MOIS und das Büro von Khamenei und Hassan Rouhani auf die Terrorliste zu setzen. Das Händeschütteln mit den religiösen Faschisten muss beendet werden und sie müssen sich an die Seite des iranischen Volkes und seinen Wunsch zum Regimewandel stellen.

Sie forderte vor allem die neuen Regierung in GB auf, die Menschenrechte zu unterstützen und die Gründung einer Faktenfindungskommission zu unterstützen, welche die Gefängnisse im Iran und vor allem die politischen Gefangenen in ihnen besucht, insbesondere deren Frauen.

„Das herrschende Mullahregime ist von einer ungeduldigen Nation umzingelt, welche die Freiheit will und so lange nicht ruhen wird, bis die Mullahs gestürzt sind. Das klerikale Regime hat keine Stärke und keine Ressourcen mehr und es kämpft in einem Sumpf, aus dem es kein Entrinnen gibt. Die Ära des religiösen Faschismus geht dem Ende entgegen und an deren Ende wird der Iran frei sein.“, sagte Frau Rajavi.

Folgende prominente Politiker sprachen auf der Kundgebung: Abgeordneter Matthew Offord, Vorsitzender des britischen Komitees für einen freien Iran; Struan Stevenson, Koordinator der Kampagne für einen Wandel im Iran; Senatorin Catherine Noone, stellvertretende Vorsitzende im irischen Senat; Jim Higgins, früherer Abgeordneter im EU Parlament; Senator Gerry Horkan aus Irland; Abgeordneter Roger Godsiff; Paulo Casaca, früherer Abgeordneter im EU Parlament; Brian Binley, früherer Abgeordneter; Roger Lyons, früherer Präsident des Kongress der Handelsunion (TUC) in GB, Mitglied in der Law Society of England and Wales, Dr. Mohammad al-Sheikhli, Jurist und Anwalt der Volksmojahedin Iran in Ashraf; Frau Dowlat Nowrouzi, Vertreterin des Nationalen Widerstandsrat Iran in GB sowie Hossein Abedini vom NWRI.