PresseerklärungTerrorismusWiderstand

Desinformation gegen die iranischen Volksmodjahedin (MEK)

unktionäre des iranischen Regimes räumen de facto ein: Gegen die MEK gerichtete Sendungen des britischen „Channel 4“ und des englischen Programms von „Al-Jazeera“ wurden vom Regime geplant

Agenten und Söldner des religiösen Regimes haben einige Wochen lang, getarnt als Reporter des britischen „Channel 4“ und des englischen Programms von „Al-Jazeera“, eine schmutzige Kampagne gegen die Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) geführt; jetzt enthüllte der Außenminister des Regimes, Javad Zarif sowie der Botschafter des Iran im Vereinigten Königreich, Hamid Baeidinejad, dass die gegen den Wohnsitz der Volksmojahedin in Albanien gerichteten Drohungen (enthüllt in Erklärungen des Sicherheitsausschusses des NWRI vom 16. August bzw. 2. September) und die Schmutzkampagnen von „Channel 4“ (am 6. September) und „Al-Jazeera“ (am 16. September) vom Mullah-Regime „angeordnet“ worden waren.

Ferner beweisen ihre Ausführungen, dass die in diesen Sendungen verbreiteten Lügen in rachsüchtigen Wiederholungen der Behauptungen bestanden, mit denen sich die Mullahs gegen den iranischen Widerstand wenden; sie dienten dem Zweck, von den Internet-Verbrechen des Regimes und der Schließung seiner betrügerischen Konten in den sozialen Medien abzulenken. In den Jahren 2002 und 2003 ließ das Regime durch Mietlinge und Journalisten behaupten, in den Hauptquartieren der PMOI seien irakische Massenvernichtungswaffen versteckt. Damit sollte davon abgelenkt werden, dass der iranische Widerstand die geheime Nuklear-Tätigkeit des Regimes enthüllt hatte.

Wiederum auf dem Felde des Internet zitierte nun die staatliche Nachrichtenagentur ISNA am 16. September 2018 wie folgt den Botschafter des Regimes in London, Baeidinejad: „Kurze Zeit, nachdem Dr. Zarif auf die bittere Realität der Existenz eines massiven Netzwerks von trügerischen Tweets hingewiesen hatte, strahlten der ‚Channel 4‘ des Vereinigten Königreichs und ‚Al-Jazeera‘ Dokumentarsendungen aus, die das verborgene Gesicht dieser bitteren Realität enthüllten.“ Er behauptete: Die PMOI „produziert Millionen Botschaften in der Form von Hashtags, die den Sturz (des Regimes) fordern, und bedient sich dabei der fortgeschrittensten Informationstechnik.“ Er forderte Twitter auf, „im Sinne des offiziellen Ersuchens von Dr. Zarif die betrügerischen Konten zu schließen, die Hashtags mit der Forderung eines Sturzes gegen den Iran ausstrahlen“.

An demselben Tage – eine Stunde davor – hatte Zarif in einem Tweet, der sich auf das Programm von „Al-Jazeera“ bezog, die Schließung der Adressen der Freunde des iranischen Widerstands gefordert. Es ist lächerlich, wenn ein schamloser Repräsentant des Regimes, das 80 Millionen Iranern den Zugang zu den sozialen Medien verwehrt, die törichte Anweisung erteilt, Internet-Adressen der Opposition zu schließen. Diese Maßnahme zeigt nur die Angst des Regimes davor, dass im Volk in dem Maße, wie die Sanktionen verstärkt werden die Unruhe zunehmen wird.

Am 21. August blockierten Facebook und Twitter hunderte von Propaganda-Adressen des Regimes im Internet. Am 29. August enthüllte Reuters: „Die Operationen, mit denen der Iran seinen politischen Einfluss vergrößern will“, haben „zugenommen“ und „halten weltweit an“; „offenbar ist die iranische Operation, die sich weltweit gegen Nutzer des Internets richtet, erheblich umfassender als zuvor angenommen“.

Darnach gab Zarif, um diesen großen Skandal zu vertuschen, bekannt: „Die bedeutendste Präsenz auf Twitter liegt bei denen, die keine gute Beziehung zu uns haben und höchstwahrscheinlich vom Ausland gesteuert werden, besonders von Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten.“ Der Außenminister der Mullahs fuhr fort: „Ich bin überrascht darüber, dass Unternehmen die Konten einiger iranischer Nutzer geschlossen haben; dagegen können diese Fake-Konten, die mit vollkommen deutlichem Zweck betrieben werden, frei operieren.“ (Staatliche Website „Khabar“ am 31. August)

Am 6. September strahlte „Channel 4“, der die Residenz der PMOI heimlich gefilmt und den Geheimagenten des Regimes Fotos und Videos geschickt hatte, das diktierte Programm aus und behauptete, die PMOI sei in Albanien mit online-Propaganda beschäftigt.

Zehn Tage später, am 16. September, behauptete das englische Programm von „Al-Jazeera“ mit der Hilfe bekannter Regime-Agenten wie Trita Parsi und seinem Kollegen Azadeh Moaveni sowie Mietlingen, die auch im „Channel 4“ auftraten, seit Ende 2017 wirke die PMOI auf die größeren Organisationen der sozialen Medien durch Hashtags ein, die den Wechsel der Regierung forderten; es fuhr fort, die PMOI habe zwar im Ausland „mächtige Freunde“, genieße aber im Iran keinerlei Unterstützung.

Schon zuvor hatten die Volkmojahedin in Briefen an „Channel 4“ vom 10. und 13. August und einem Brief an das englische Progamm von „Al-Jazeera“ vom 22. August 2018 die schmutzigen Szenarien enthüllt, die dem Mullah-freundlichen Netzwerk von Reportern auferlegt werden – mit Einzelheiten und Dokumenten sowie Namen von Mietlingen, die in diesen Programmen auftreten. Außerdem hatte der ehemalige Geheimdienstminister Ali Fallahian am 9. Juli 2017 in einem Fernseh-Interview zugegeben: „Um Nachrichten zu sammeln, benötigt das Geheimdienstministerium eine Tarnung – sei es im Lande, sei es außerhalb. Wir schicken nicht einen Geheimdienst-Offizier nach Deutschland oder in die Vereinigten Staaten, damit er sage: ‚Ich komme vom Geheimdienst-Ministerium.‘ Eine Tarnung als Journalist oder Geschäftsmann ist nötig.“

Trotz der schmutzigen Tricks der Minister, Botschafter, Agenten und Söldner des religiösen Regimes treten jeden Tag neue Aspekte des vom Regime im Internet ausgeübten Terrorismus ans Licht. Gestern gab die mit der Sicherheit im Netz befasste Firma „FireEye“ bekannt, eine mit Institutionen der Regierung verbundene Gruppe von Hackern habe, während die Sanktionen drohen, im Iran auf Öl-Firmen des Nahen Ostens und andere Ziele massive Angriffe durchgeführt.

Nationaler Widerstandsrat Iran

Ausschuss für Sicherheit und gegen den Terrorismus

  1. September 2018