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Die Armut im Iran ist das Resultat der Korruption im Regime

NWRI – Der Iran hat die drittgrößten Ölreserven, die zweitgrößten Gasreserven und steht in den Top 15 des Exportes von Mineralien in der Welt und dort leben nur 1% der Weltbevölkerung. Das sollte eigentlich das Land reich machen, doch laut Human Rights Monitor leben über 80% der Iraner unterhalb der Armutsgrenze und die Mittelklasse ist verschwunden.

Die absolute Armutsgrenze im Iran liegt bei unter 460$. Diese Zahl ist von 12% im Jahr 2017 auf 50% in diesem Jahr gestiegen.

Nun leben 19 Millionen Iraner in Slums, 7,4 Millionen Kinder haben keinen Zugang zu Bildung, 25% der jungen Menschen sind arbeitslos und die Arbeiter haben 75% ihrer Kaufkraft verloren. Mehr als 1000 Kinder unter drei Jahren werden jedes Jahr zu Weisenkindern. Dies sind nur einige der Konsequenzen der allgegenwärtigen Armut.

Viele Iraner verkaufen mittlerweile ihre Organe oder gar ihre ungeborenen Kinder, um zu überleben. Die Zahl der Kinderarbeit und der Obdachlosen ist stark angestiegen.

Ein Regimevertreter gab kürzlich zu:“ Die Regierung und ihre Vertreter haben nun eine 60 Millionen starke Bevölkerung, die am Rande der absoluten Armut lebt. Das ist kein Witz, sondern die bittere Realität. Wir müssen das ernst nehmen.“

Die iranischen Medien versuchen immer noch, solchen Nachrichten einen positiven Touch zu geben, Begriffe wie „an der Grenze zur Armut“ oder „absolute Armut“ sind üblich.

Folge dem Geld

Wo ist also all das Geld aus den Öl – Verkäufen, den Gaseinnahmen, dem Export von Mineralien usw. geblieben? Die Antwort ist einfach: Es ging in die destruktiven Aktivitäten des Regimes. Dazu zählt in erster Linie seine Einmischung in die Angelegenheiten der Nachbarländer, aber auch die Forschung von Atombomben und der Test von ballistischen Raketen sowie in die Stärkung des Militärs und des Sicherheitsapparates, um die Aufstände des iranischen Volkes nieder zu schlagen, das gegen das Verhaltes des Regimes protestiert.

Laut offiziellen Zahlen aus dem iranischen Regime erhielt der Iran 66 Milliarden Dollar aus den Ölexporten und 32,3 Milliarden Dollar aus den anderen Exporten. Das sind insgesamt 95,3 Milliarden Dollar.

Davon werden jedes Jahr 15-20 Milliarden im Krieg in Syrien verpulvert, 25-30 Milliarden Dollar gegen an den Bereich Massenvernichtungswaffen und Waffenproduktion und 100 Millionen im Jahr an die Finanzierung von terroristischen Gruppe wie die Hamas oder die Hisbollah. Das Geld wird für ausländische Abenteuer und Kriegstreiberei ausgegeben und so lebt und stirbt das iranische Volk in Armut.