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Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus überschreitet in 317 Städten die 41 200

Mehr als 41 200 Tote durch das Coronavirus (COVID-19) im Iran-Zahl der Todesopfer im Iran wegen des Coronavirus nach Quellen der PMOI MEK Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass die Zahl derPatienten in den letzten 24 Stunden die Zahl 1958 erreicht hat, die höchste in den letzten 33 Tagen

Empört über die Amtsträger des iranischen Regimes, die für die jetzige Ausbreitung des Coronavirus die Bevölkerung in der Provinz Khusistan verurteilen, erklärte Frau Maryam Rajavi, der primäre Faktor, der für die Ausbreitung von COVID19 verantwortlich sei, sei das jämmerliche Regime der Mullahs, das den Iran in ein Epizentrum für den Export des Virus in den Vorderen Orient verwandelt habe durch Vertuschung, Ausplünderung, Inkompetenz und Diskriminierung.

Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) hat am 13. Mai 2020 bekannt gegeben, dass die Zahl der Todesfälle im Iran in 317 Städten die Zahl 41 200 überschritten hat. Die Zahl der Opfer in Teheran beträgt 6 885, in Mazandaran 2 535, in Isfahan 2 490, in Khusistan 2 360, in Ost-Aserbeidschan 1465, in Hamedan 1165, in Sistan und Belutschistan 1110, in Luristan 1105 und in Chaharmahal und Bakhtiari 350.

Mit der Rückkehr der Armen zur Arbeit und mangels minimaler Einrichtungen für die Gesundheitsfürsorge wächst die Zahl der Menschen, die mit dem Coronavirus angesteckt werden mit jedem Tag. Heute hat das Gesundheitsministerium des Regimes bekannt gegeben, dass die Zahl der neuen Patienten in den letzten 24 Stunden die 1958 erreicht hat, die höchste pro Tag in den letzten 33 Tagen.
Alireza Zali, der Chef der Nationalen Einsatzgruppe für die Bekämpfung des Coronavirus (NCCT) in Teheran erklärte, in den letzten 24 Stunden seien in Teheran 273 neue Patienten ins Krankenhaus gekommen.

Das ist natürlich nur ein kleiner Teil der Fälle in Teheran. Am 25. April 2020 hat Dr. Masud Younesian, ein Mitglied der Fakultät für Medizin an der Teheraner Universität, der Zeitung Setareh Sobh gegenüber ausgesagt: „Die tatsächlichen statistischen Zahlen sind 20mal höher als die offiziell angegebenen” und ergänzt: „Wenn wir davon ausgehen, dass 20 % der Fälle ins Krankenhaus kommen, dass nur die Hälfte davon getestet werden und nur die Hälfte der Tests positiv ausfallen, dann kann gesagt werden, dass die wirklichen statistischen Werte etwa 20mal höher sind als die berichteten“.

Danach vermerkte Dr. Mahboubfar, ein Mitglied des Coronavirus Komitees in Äußerungen, die am 28. April in Vatan-e Emrouz veröffentlicht wurden, dass die negativen Konsequenzen der Entscheidung der Regierung, die Beschränkungen in der zweiten Maiwoche aufzuheben, sich jetzt in einer zweiten Welle des Ansturms des Coronavirus niederschlagen werden. Zali stellt fest: „Wir müssen den Zustand in den Metropolgebieten, darunter in Teheran, als fragil betrachten“.
Gestern sprach der Vizekanzler der Universität für medizinische Wissenschaften in Zahedan gegenüber dem staatlichen Fernsehen von einer beispiellosen Zunahme der Zahl von Coronavirus Patienten in der Provinz Sistan und Belutschistan in den letzten 24 Stunden.
Der Kanzler der Jundishapur Universität für medizinische Wissenschaften in Khusistan gab gegenüber der Tageszeitung Hamshahri am 12. Mai an: „Die Krankenhäuser Razi und Taleghani, ein Trakt der Milad und Amir Al-Momenin Krankenhäuser und ein Block des Sina Krankenhauses in Ahwaz sind für die Patienten mit dem Coronavirus reserviert“.

Während sich das Coronavirus sich in Khusistan weit ausgebreitet hat, gaben die Amtsträger des Regimes den Menschen die Schuld. In Äußerungen, die von der mit dem IRGC verbundenen Nachrichtenagentur Fars am 13. Mai wiedergegeben wurden, heißt es von der Seite von Ali Rabiei, dem Sprecher Rohanis: „Der Hauptgrund für den steilen Anstieg in Khusistan sind die Versammlungen bei Trauerzeremonien und Hochzeiten. Wenn wir so weiter machen, werden wir es mit einer neuen Epidemie zu tun bekommen“.

Im Hinblick auf die Situation in Khusistan meinte Said Namaki, der Gesundheitsminister des Regimes, gegenüber dem staatlichen Radio und Fernsehen gestern: „Der Anstieg des Ausbruchs hat nach der Wiedereröffnung stattgefunden … In der Stadt Ahwaz sind besonders in den Vororten die dichte Bevölkerung, die stammeseigene Kultur der Zeremonien für Trauer und Hochzeiten und die Vernachlässigung der Protokolle der Hauptgrund für die Ausbreitung jetzt“.

Empört darüber, dass die Amtsträger des iranischen Regimes die Menschen in der Provinz Khusistan für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich machen, erklärte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), der primäre Faktor, der für die Ausbreitung von COVID19 verantwortlich sei, sei das jämmerliche Regime der Mullahs, das den Iran in ein Epizentrum für den Export des Virus in den Vorderen Orient verwandelt habe durch Vertuschung, Ausplünderung, Inkompetenz und Diskriminierung.

Die Situation im Iran ist so elend, dass auch mit vollkommen erfundenen Zahlen, die vom Regime herausgegeben werden, die Zahl der Opfer im Iran viel höher ist als in allen anderen Ländern des Vorderen Orients zusammengenommen mit einer Bevölkerungszahl von 400 Millionen, fügte sie hinzu. Und weiter sagte Frau Rajavi, der Parlamentsbericht über den Schmuggel von 25 Milliarden $ in den Jahren 2016 und 2017 wirft ein Licht auf Ausplünderung, Raub und Diebstahl (am Vermögen des Iran).

Der besagte Bericht hält fest, dass mehr als 95 Prozent des Schmuggels „mit offiziellen Verfahrensweisen und in offiziellen Kanälen vollzogen wird und das Volumen beträgt 30 Prozent der Importe“. Der Iranische Widerstand hat mehrfach konstatiert, dass Schmuggel in großem Stil, weit mehr als die Zahlen, die vom Parlament der Mullahs geliefert werden, es wiedergeben, von den Fraktionen des Regimes durchgeführt wird, wobei Khamenei und das IRGC den Löwenanteil (der Einkünfte dadurch) erhalten.

Frau Rajavi betonte, dass dies die Kehrseite der Verarmung und Not der iranischen Bevölkerung sei, und ebenso des Mangels an minimal notwendigen Dingen in den Provinzen Sistan und Belutschistan und Khusistan, und ebenso in anderen Provinzen und Regionen, die mit dem Coronavirus zu kämpfen haben.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NCRI)
13. Mai 2020