MenschenrechtePresseerklärungWiderstand

Dringender Aufruf zur Rettung des Lebens von drei inhaftierten Aufständigen

Maryam Rajavi hat mehrfach die UNO aufgerufen, eine Kommission zur Tatsachenermittlung zu entsenden, die Gefängnisse des iranischen Regimes und die nach den Aufständen im November Festgenommenen besuchen soll 

Pressemitteilung-Aufstände im Iran – Nr. 71

Der Iranische Widerstand ruft den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Hohen Kommissar für Menschenrechte, den Menschenrechtsrat und andere zuständige Körperschaften in der UNO ebenso wie alle Menschenrechtsorganisationen auf, dringend etwas zu unternehmen, um das Leben von drei Protestierern zu retten, die nach den Aufständen vom November 2019 inhaftiert worden sind.

Die Justiz des iranischen Regimes hat Amirhossein Moradi, Mohammad Rajabi und Said Tamjidi zum Tode verurteilt, die nach den Aufständen im vergangenen November festgenommen worden waren.

Im Verlauf eines Scheinverfahrens hat Richter Abolqasem Salavati über die drei die Todesstrafe verhängt wegen der vorgeschobenen Anklage der Moharebeh (den Krieg gegen Gott führen). In der Zeit ihrer Haft wurden alle drei gefoltert.

Das inhumane Regime der Mullahs, das in Schrecken versetzt ist durch die zunehmenden Proteste der Bevölkerung und der Aufstände, versucht jetzt, die Öffentlichkeit dadurch einzuschüchtern, dass es solche verbrecherischen Urteile fällt. Auf Grund der begründeten Annahme, dass die nach den Aufständen im November verhafteten Protestierer sich in der Gefahr von Folter und Hinrichtung befinden, hat Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI), die UNO immer wieder aufgerufen, eine Kommission zur Tatsachenermittlung zu entsenden, die die Gefängnisse des iranischen Regimes und die nach den Aufständen im November Verhafteten besuchen soll.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran29. Februar 2020