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Geheimnisse hinter dem Abschuß des ukrainischen Passagierflugzeuges und endlose Lügen vom iranischen Regime

NWRI- Im Laufe der Zeit hat sich das Ausmaß der durch den Abschuß des ukrainischen Passagierflugzeugs durch die Revolutionsgarden Krise des iranischen Regimes erweitert. Am 16. Januar kamen in London die Außenminister von Kanada, der Ukraine, Schweden, Afghanistan und Großbritannien – aus diesen Ländern stammten die durch den Abschuß um ihr Leben Gebrachten – zusammen; sie forderten eine unabhängige, umfassende Ermittlung des Ereignisses.

„Irren Sie sich nicht – Kanada wird dieser Sache auf den Grund gehen“, sagte der kanadische Verkehrsminister Marc Garneau während einer Pressekonferenz.

Das Regime versuchte, den Fall zu verdecken: Es übernahm gekünstelt die Verantwortung für den Abschuß, behauptete aber, es habe sich nur um einen „menschlichen Fehler“ gehandelt; doch eine unabhängige Ermittlung und Analyse der Black Box des Fugzeuges könnte alle Geheimnisse des Verbrechens aufklären.

Anfänglich versprach das Regime, es werde die Black Box ins Ausland schicken; doch als die Krise sich verschärfte, änderte es seine Haltung mit Täuschung und Lügen; es erklärte, es werde die Black Box nicht aushändigen – besonders wegen seiner Bedeutung bei einer möglichen Enthüllung der Geheimnisse dieses großen Verbrechens und der Möglichkeit, daß die Rolle, die das Regime bei dem Abschuß des Regimes spielte, aufgedeckt wird.

Zu der Angelegenheit sagte Ali Rabi‘i, der Sprecher der Regierung: „Die iranische Luftfahrt wird einen Ausschuß einsetzen, der den Unfall transparent, akkurat und rasch zu untersuchen hat.“ Er bat die Firma Boeing, einen Vertreter zur „Beteiligung an dem Prozeß der Prüfung der Black Box“ zu entsenden.

Am 18. Januar 2020 kündigte Hassan Rezaeifar, Generaldirektor des Unfallbüros der iranischen Luftfahrt, an, die Black Box werde zu Schiff in die Ukraine oder nach Frankreich gebracht werden, doch einen Tag später änderte er seine Position und sagte: „Wir haben über eine Entsendung in ein anderes Land noch nicht entschieden.“

Zu dieser Angelegenheit sagte der ukrainische Außenminister: „Wir müssen die politischen Diskussionen hinter uns lassen, aber vor allem muß die Black Box ausgehändigt werden. Sie haben zuerst gesagt, sie würden sie übergeben, später aber dies Versprechen widerrufen.“

Die widersprüchlichen Reaktionen und Haltungen der Mullahs zu der Frage, ob die Informationen der Black Box im Iran oder im Ausland ausgewertet werden sollen, weisen auf die Tatsache hin, daß der Abschuß des ukrainischen Passagierflugzeuges mit dem vom Regime behaupteten Szenario nichts zu tun hat.

Auf der einen Seite könnte die Weigerung, die Black Box außer Landes zu bringen, das Ausmaß der Verwicklung des Regimes in den Abschuß des Flugzeugs zeigen; auf der anderen Seite könnte sie die einzigartige Wesensart dieses Regimes zeigen; denn es bedient sich – zusätzlich zu Lüge und Täuschung – aller möglichen Mittel, um eine Krise hervorzurufen.

Das bisherige Verhalten des Regimes trägt im In- und Ausland vermehrt zu der Ungewißheit und Verwirrung bei, die durch seine Weigerung, die Black Box ins Ausland zu senden, hervorgerufen wurde.

Diese Angelegenheit ist so bemerkenswert und wichtig, daß dem Regime durch die Zerstörung des ukrainischen Passagierflugzeuges eine weitere Krise entstanden ist – noch eine weitere in der Serie von Krisen, die es bedrängen. Sie wird zu weiterer Auflösung führen; und angesichts der explosiven Lage der Nation und der verbreiteten Demonstrationen wird sie den Sturz des Regimes beschleunigen.