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Iran: Khamenei und Rouhani verbieten Import von COVID-19 Impfstoff

Am Freitag verbot der oberste Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, den Import von Impfstoff aus den USA und Großbritannien in den Iran. Das bestätigt die Intentionen des Regimes, weitere Massentötungen an Iranern vorzunehmen.

Die Zahl der Covid- 19 Toten stieg bereits auf 200.000 Iraner. Grund dafür ist das Missmanagement des Regimes bei dem Ausbruch und die systematische Inaktivität der Mullahs.

Khamenei verbot den Import von Impfstoffen, weil die „Menschen sehen, dass selbst in Ländern wie im Irak oder Afghanistan die Zahl der Coronainfektionen sinkt.“. Laut Reza Mahboubfar, einem Mitglied der Nationalen Covid-19 Taskforce, hingegen „ist der Kauf von Impfstoff eine nationale Forderung“, heißt es ist der staatlichen Zeitung Jahan-e Sanat am 17. Dezember.

Mittlerweile haben Länder in aller Welt die Impfstoffe aus Amerika und Großbritannien an ihre Bevölkerung verteilt.

Die Aussagen von Khamenei zeigen, dass er hinter den ganzen Verzögerungen bei dem Beschaffen von Impfstoffen steckt.

Kurz nachdem Khamenei seine Aussagen getätigt hatte, bestätigte Hassan Rouhani, der davor gescheitert war, die Sanktionen als Hindernis für den Kauf von Impfstoff darzustellen, seine Rolle in Khamenei’s Plan zur Tötung des iranischen Volkes. Er wiederholte die absurden Behauptungen, dass die USA und Großbritannien nun ihren Impfstoff an den Iranern testen wollen.

Rouhani gab am Samstag zu, dass das Regime die nötigen Impfstoffe früher hätte importieren können. „Es gab Unternehmen, welche uns den Impfstoff angeboten haben“, aber Rouhani und Khamenei hätten den Import abgelehnt.

Die Entscheidung von Khamenei wurde international verurteilt. Die Weltgesundheitsorganisation reagierte auf die Aussagen von Khamenei damit, darauf hinzuweisen, dass man die Verteilung der Covid-19 Impfstoffe nicht politisieren sollte.
Mansoureh Mills, eine Forscherin bei Amnesty International, sagte, dass das Verbot durch das Regime ein „weiterer Schritt der Machthaber ist, ihre jahrzehntelange Missachtung der Menschenrechte fortzusetzen, zu denen auch das Recht auf Leben und Gesundheit zählt.“
Die Iraner verurteilten auf den sozialen Medien die Aussagen von Khamenei und nannten ihn und sein Regime „abscheulich“ und verwiesen auf ihre Lügen bei den Impfungen. „Sie sagten: Wir werden Impfstoffe importieren. Und was passiert nun?“ Andere schrieben:“ Unser Regime ist schlimmer denn je. Es reicht für unsere Zerstörung.“

Die Machthaber, inklusive Rouhani und Khamenei, wissen, dass das iranische Volk immer wütender auf das Regime wird. Die Anführer spüren immer noch die „bittere Erfahrung“ und den „Alptraum“ des Aufstandes vom November 2019.

Khamenei’s wahre Intention sieht man in seiner Aussage, dass diese Pandemie „ein Gottesgeschenk“ und ein „Test“ ist. Sein Regime war in dieser Krise inaktiv und nun verbietet es den Import von Impfstoffen und das gehört zu seiner Strategie, damit die rebellische Gesellschaft reduziert und Massentötungen hingenommen werden. Khamenei wird riesige Gewinne mitnehmen und den nationalen Wohlstand weiter ausplündern, wenn er weiter für den sogenannten „heimischen Impfstoff“ wirbt, welcher von der Organisation „Anweisung von Imam Chomeini“ produziert wird, einer finanziellen Institution, die unter der Kontrolle von Khamenei steht.

„Die Organisation für Lebensmittel und Medikamente steht unter immensen Druck, einen heimischen Impfstoff und Anti – Coronavirus Medikamente zuzulassen. Die Zulassung vom Ministerium für Gesundheit bedeutet enorme Gewinne für die Hersteller der Medikamente.“, schrieb am 14. Dezember die staatliche Zeitung Jahan-e Sanat.

Khamenei’s Aktion und das Missmanagement des Regimes bei dem Ausbruch des Coronavirus wird jedenfalls bei den Menschen im Gedächtnis bleiben.

Die staatliche Zeitung Setareh Sobh schrieb dazu am 23. Dezember:“ Die Verbitterung bei der Verzögerung des Kaufes eines Impfstoffes wird nicht aus der Erinnerung des Volkes gelöscht werden. Die Weigerung, einen Impfstoff in einer Situation zu kaufen, wo wir jeden Tag rund 200 Menschen verlieren, sorgt für tiefen Schmerz in den Herzen der Menschen.“
Am 23. Dezember warnte die staatliche Zeitung Sharq das Regime davor, dass die Menschen „genug haben und die Geduld verlieren“.

„Jeder weitere Tag der Verzögerung bei den Impfstoffen kann ernste Konsequenzen für unsere Gesellschaft haben“, warnte Sharq.