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Iran- Zusammenstößen zwischen den Revolutionsgarden und Opfern der Flutkatastrophe

Menschliche und finanzielle Verluste in Lorestan und Inaktivität des Mullahregimes

Laut Berichten vom 3. April 2019, die gegen Mitternacht aus dem Iran kamen, haben die kriminellen Revolutionsgarden mehrere Demonstranten aus dem überfluteten Dörfern Jalisi und Sagor auf der Straße zur Azadegan Ebene in Khuzestan angegriffen. Dabei wurde eine Reihe von Demonstranten verletzt. Einige der Verwundeten befinden sich in einem kritischen Zustand.

Augenzeugen berichten, dass die Revolutionsgarden die Flutbarrieren zerstören wollten, welche die Bürger selbst gebaut hatten und so das Wasser in ihre Häuser und Felder ableiten wollten. Das sorgte bei den ansässigen Bürgern für Ärger und Proteste.

Der Generaldirektor des Büros der Leichenbeschauer im Lorestan nannte die Zahl der Flutopfer in der Provinz, die zu den Leichenbeschauern gebraucht wurden. Es sollen 14 Personen (ohne Poldokhtar) sein. Die wahre Zahl der Todesopfer dürfte jedoch weit höher sein, weil das Regime diese Zahlen vertuscht, um keine weiteren Proteste zu riskieren.

Hamid Reza Kazemi, ein Mitglied des Parlamentes aus Poldoukhtar und Mamoulan, sagte heute:“ Die Hälfte der Stadt Poldokhtar und die Hälfte der Stadt Mamoulan sowie rund 20 weitere Dörfer stehen komplett unter Wasser. Das Retten der Personen ist nur sehr begrenzt möglich, weil die Flut in den Regionen sehr stark ist und nur Helikopter eingesetzt werden können. Die Kommunikationswege von rund 100 Dörfern sind immer noch geschlossen….Die Bewohner der Dörfer sind in die Berge geflüchtet und sie haben dort keine Versorgung…..Die Rettungsarbeiten müssen noch mehr verstärkt werden, denn das Ausmaß der überfluteten Regionen ist sehr hoch und die Menschen brauchen noch schneller Hilfe.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

  1. April 2019