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Maryam Rajavi: Ein Bericht von Fachleuten der Vereinten Nationen unterstreicht die Notwendigkeit, den Komplex des 1988 im Iran begangenen Massakers

Maryam Rajavi: Ein Bericht von Fachleuten der Vereinten Nationen unterstreicht die Notwendigkeit, den Komplex des 1988 im Iran begangenen Massakers dem Sicherheitsrat vorzulegen und die für dies Verbrechen gegen die Menschlichkeit Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen

Nach der Veröffentlichung eines von Fachleuten der Vereinten Nationen erstellten Berichts über das an politischen Gefangenen 1988 begangene Massaker – ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit – und angesichts der Forderung einer „gründlichen“, „unabhängigen“ Untersuchung des Komplexes sagte Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), der Bericht stelle ein Zeugnis des Widerstands dar – ein Zeugnis davon, wie diese Märtyrer für ihre Ziele eintraten. 32 Jahre nach dem Massaker bedeutet, so fuhr sie fort, dieser Bericht einen bedeutenden, qualitätsvollen Schritt zur Förderung der Gerechtigkeit für die Opfer des Massakers.

Frau Rajavi bemerkte, der Bericht, der klar mache, daß das Regime seinen „durch die internationalen Menschenrechte gegebenen Pflichten“ nicht nachgekommen sei, z. B. der Pflicht, über das Schicksal und die Beerdigungsstätten der Hingerichteten Auskunft zu erteilen, betone die Notwendigkeit, dies Dossier eines großen Verbrechens gegen die Menschlichkeit dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorzulegen und die dafür Verantwortlichen vor Gericht zu stellen.

Sie fuhr fort, die gegenwärtigen Beherrscher des Iran, insbesondere Khamenei, Rouhani und Ebrahim Raisi, der Leiter der Justiz des Regimes, viele Minister und Justizbeamte sowie die Henker und die Funktionäre des Geheimdienstministeriums und der Revolutionsgarden, die 1988 und während der 60er Jahre in die Morde an politischen Gefangenen verwickelt waren, müßten vor Gericht gestellt werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI)

den 9. Dezember 2020