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Maryam Rajavi ruft zu eigenständigen Hilfsmaßnahmen für die Flutopfer im Iran auf

Wieder einmal haben verheerende Fluten große Regionen im Iran erfasst, besonders in den Provinzen Chusistan, Luristan und Ilam, und Dutzende Städte und Hunderte Dörfer unter Wasser gesetzt. Die kriminellen und korrupten regierenden Mullahs haben nicht die geringsten Maßnahmen ergriffen, um mit den katastrophalen Folgen der Überschwemmung fertig zu werden, trotz Vorhersagen heftiger Regenfälle in den Gebieten.

Die Menschen in vielen Städten und Dörfern waren gezwungen aus ihren Häusern zu fliehen und haben vom herrschenden Regime keine Unterkünfte für den Übergang bereitgestellt bekommen, die die große Zahl an Betroffenen aufnehmen könnten.

Das Oberhaupt des Regimes Khamenei schweigt sich über die zerstörerischen Fluten und deren katastrophale Folgen aus, während andere große Tiere wie Larijani und Rohani ebenso wie Kabinettsmitglieder und Befehlshaber im IRGC öffentlichen Zorn erregen, indem sie das Desaster für Fototermine bei Besuchen der von den Fluten heimgesuchten Gebiete nutzen.

Das Parlamentsmitglied aus Ahwaz Javad Khazem-Nasab nannte Rohanis Besuch in Chusistan fruchtlos und meinte, die Regierung habe die „am meisten abgenutzte und fehlerhafteste Maschinerie“ nach Chusistan geschickt, und  ergänzte, dass „eine fehlende Ausbaggerung und ein fehlendes Management der Wasserwege“ zu diesen Überschwemmungen geführt haben.

Die Situation in den nördlichen Regionen und in der Provinz Golestan sowie in Städten wie Agh-Gola und Gomishan bleibt kritisch „auch noch zwei Wochen nach dem Beginn der Überflutung dieser Regionen. Das Regime hat nicht die mindesten Maßnahmen unternommen, um die Probleme, die sich durch die Flut ergeben haben, zu lösen, und die Opfer können nur auf Hilfsmaßnahmen aus der Bevölkerung zählen.

Frau Rajavi rief die iranische Nation, besonders die Jugend, noch einmal auf, Volksräte für selbständige Hilfsaktionen zu bilden, um den Flutopfern insbesondere in Chusistan, Luristan und Ilam Hilfe zu bringen. Sie führte aus, dass die Mullahs keine anderen Sorgen hätten als die Bewahrung ihrer schändlichen Herrschaft, und die Nation ausplünderten, und dass deshalb der einzige Weg, den Wirkungen der Überschwemmung zu begegnen nationale Solidarität sei.

Sie fügte hinzu, dass die Mullahs verantwortlich dafür zu machen seien, dass das Land sich nicht gegen Naturkatastrophen wehren könne, weil sie die Umwelt durch eine irreparable Entwaldung, durch Unterschlagungen und die Verschwendung der Ressourcen  für repressive, terroristische und kriegstreiberische Ziele zerstört hätten. Sie müssten zur Verantwortung gezogen werden für die zahllosen Opfer und die Millionen Flüchtlinge, die durch die jetzigen Überflutungen hervorgebracht worden seien.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran 1. April 2019