Nahen Osten

Maryam Rajavi: Stille im Hinblick auf Aleppo ist ein Schandfleck der internationalen Gemeinschaft

Maryam Rajavi: Stille im Hinblick auf Aleppo ist ein Schandfleck der internationalen Gemeinschaft

Erstellt: 05. Mai 2016

Die größte Tragödie des Jahrhunderts in Aleppo: Brutalität der Mullahs und seiner Verbündeten und Söldner ist Anzeichen des Scheiterns des Machterhalts des syrischen Diktators

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, beschrieb die grausame Bombardierung von Aleppo und das brutale Massaker am syrischen Volk, vor allem seiner Frauen und Kinder, durch Bashar Assad und das inhumane iranische Regime, in Zusammenarbeit mit seinen Verbündeten und Söldnern, als unvergleichbares Kriegsverbrechen und als größte Tragödie des Jahrhunderts, welche das Bewußtsein der gegenwärtigen Menschheit verändern wird. Sie sagte, dass der Widerstand des syrischen Volkes und seiner Opposition, vor allem in Aleppo, ein Modell sind, welches niemals vergessen werden sollte. Doch statt dessen ist die Stille im Hinblick auf diese Tragödie ein Schandfleck für die internationale Gemeinschaft.„Das Entstehen und das Wachstum von Daesh in der Region, die Welle der Terroranschläge in Europa und die Flüchtlingswelle sind alle direkte Konsequenz der Verbrechen des syrischen Diktators und des iranischen Regimes und seiner Söldnern in den letzten fünf Jahren in der Region, die unbestraft blieben.“, betonte sie.

Frau Rajavi ergänzte:“ Die unvergleichbare wilde Brutalität dieser Tage, vor allem in Aleppo, zeigt aber auch die Frustration des iranischen Regimes und seiner Verbündeten im Hinblick auf die syrische Revolution und die Freie Syrische Armee und es zeigt sein Scheitern, Assad an der Macht zu halten. Die letzten fünf Jahre haben gezeigt, dass die militärische Mobilisierung des iranischen Regimes und seiner Verbündeten gegen den Willen des syrischen Volkes und seiner Opposition mit Sicherheit zu einer beschämenden Niederlage führen wird.“Nach der militärischen Mobilisierung des iranischen Regimes gab es trotz des Einsatzes der Revolutionsgarden, der Hisbollah und der Söldner des Regimes zum Schutz von Assad schwere Niederlagen und die hohe Anzahl von gefallenen Revolutionsgardisten erschütterte ihre Moral. Chamenei war nun gezwungen – zum ersten Mal seit dem Iran/Irak Krieg – Armeeeinheiten unter seinem Kommando in den Kriegssumpf von Syrien in einem aggressiven Krieg zu entsenden. Um die sinkende Moral der Revolutionsgarden und seiner Söldner wieder aufzurichten, verabschiedete sein Marionettenparlament ein Gesetz, welches jedem Familienangehörigen die iranische Staatsbürgerschaft gibt, dessen ausländische Soldaten in Syrien getötet wurden.  Um die Zahl der Gefallenen und die Beteiligung der Armee unter dem Kommando des obersten Führers in Syrien zu vertuschen, verhindert das Regime der Mullahs öffentliche Beerdigungsfeiern durch Armeeangehörige, denn das iranische Regime ist tief besorgt, dass sich die hohe Zahl der Gefallenen auf die Moral der Truppen auswirkt und dass Generäle und andere Führungsposten beginnen, zu revoltieren oder zu desertieren.Sekretariat des Nationalen