Iran nach dem Jahrestag: Bürgerproteste und Repression

 

Seit dem 16. September werden immer wieder Verhaftungen aus dem ganzem Iran gemeldet. Unter den Verhafteten sind mehrere Männer, Frauen und Kinder, die von den Regime-Truppen verschleppt wurden und nun als vermisst gelten. Die Regime-Justiz verweigert jegliche Informationen über den Verbleib der Gefangenen.

Yekta-150

Zu den Vermissten gehört die 14-jährige Schülerin Yekta Dodangeh (Bild). Sie wurde am Abend des 16. September in Teheran von Regime-Truppen verschleppt. In ihrem letzten Telefonat mit ihrer Familie befand sie sich in der Nähe des Azadi-Platzes und berichtete von Verhaftungen.

130 festgenommene Frauen im berüchtigten Gharchak-Gefängnis in Isolationshaft

Allein für den Großraum Teheran wurden seit dem 16. September hunderte Festnahmen gemeldet. Unter den Verhafteten sind zahlreiche Frauen. Berichten von Menschenrechtlern zufolge befinden sich 130 der festgenommenen Frauen zurzeit im berüchtigten Gharchak-Gefängnis im Osten Teherans in Isolationshaft. Ihnen drohen Gerichtsprozesse wegen angeblicher „Gefährdung der Staatssicherheit“.

Mutige Menschen brauchen Unterstützung und Schutz

Die Menschen im Iran, die sich unter Einsatz ihres Lebens gegen eine grausame Diktatur stellen, brauchen wirksame Unterstützung und Schutz vonseiten der Weltgemeinschaft. Internationale Hilfe ist dringend notwendig, um die Repression zu stoppen.