Fundamentalismus

Konferenz „Entwicklungen im Mittleren Osten – Annäherung aus Frankreich und Europa“

Konferenz „Entwicklungen im Mittleren Osten – Annäherung aus Frankreich und Europa“

Erstellt: 22. Januar 2017

Maryam Rajavi: Das iranische Regime ist der Hauptgrund für Krieg und Krisen in der Region; Seine Ausweisung aus der Region ist Grundbedingung für den Frieden

Am 17. Januar gab es eine Konferenz in der Victor Hugo Halle in der Französischen Nationalversammlung. Sie trug den Titel „Entwicklungen im Mittleren Osten – Annäherung aus Frankreich und Europa“Die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, Maryam Rajavi, war Hauptrednerin. Aus dem französischen Parlament nahmen Dominique Lefebvre, Michel Terrot, Brigitte Allain, Pascal Deguilhem, Philippe Gosselin und Federic Reiss teil. Zudem waren Botschafter Lincoln Bloomfield, früherer Berater des US Außenminister und Dr. Alejo Vidal Quadras, früherer Vizepräsident des EU Parlamentes, auf der Konferenz anwesend.Die Redner unterstrichen die Rolle des iranischen Regimes als Hauptgrund für Krieg, Krisen und Unsicherheit in der Region.

Sie sagten, dass die USA und Europa eine entschlossene Politik gegen das klerikale Regime in Teheran starten müssen. Dies sei eine Grundbedingung für Frieden und Demokratie in der Region. Sie riefen Frankreich auf, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, welche die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und seine Milizen aus Syrien und dem Irak vertreiben. Sie spielen eine führende Rolle in der Region.Maryam Rajavi sagte in ihrer Rede auf der Konferenz:“ Nach dem Tod von Rafsanjani ist einer der beiden Stützpfeiler des iranischen Regimes zusammen gebrochen und das Regime rückt dadurch näher als seinen Sturz. In den letzten 38 Jahren spielte Rafsanjani eine entscheidende Rolle in der Unterdrückung des Volkes, den Export von Terrorismus ins Ausland und bei den Bestrebungen zum Bau von Kernwaffen.

Chamenei und sein Regime sind die ruchlosesten Personen und sie werden weiteren Extremismus und Terrorismus exportieren und an atomaren Projekten arbeiten, weil sie nun noch mehr Angst vor Aufständen vor den nächsten Präsidentschaftswahlen im Mai haben.“Frau Rajavi wies auf die Expansion und das Wachsen der Proteste von Arbeitern, Lehrern, Krankenschwestern, Studenten und Familien politischer Gefangener hin. Sie sagte:“ Das JCPOA hat nur die Koffer der Anführer des Regimes und die der Revolutionsgarden gefüllt, die damit ihre Abenteuer in Syrien und andere Teile der Region finanzieren. Das klerikale Regime in Teheran ist die Hauptquelle des Exportes von Terrorismus und der Verbreitung der Instabilität im Mittleren Osten. Es braucht das Massaker am syrischen Volk, um sich selbst vor dem Sturz zu schützen. Am 5. Januar 2017 hat Chamenei immer wieder betont, dass sie heute in Teheran, Fars, Khorasan und Isfahan gegen den Feind kämpfen müssten, wenn sie es nicht in Syrien getan hätten.“Maryam Rajavi ergänzte:“ Das iranische Regime ist der Hauptverlierer eines Waffenstillstandes und Friedens in Syrien. Das Regime wird nicht befriedigt sein, bis Bashar Assad an der Macht bleibt.

Die Vertreibung des iranischen Regimes aus Syrien ist daher die Grundbedingung für Frieden. Es wird keine politische Lösung geben, so lange die Revolutionsgarden und ihre Milizen auf syrischen Boden sind.“Frau Rajavi sagte weiter:“ Das iranische Regime baute auf die Inaktivität des Westens und seine Beschwichtigungspolitik. So konnte es seinen Extremismus unter dem Banner des Islam verbreiten. Seine Politik hat seit dem Krieg im Irak 2003 katastrophale Ausmaße erreicht. Wie es bereits einige angesehene Persönlichkeiten in den USA und Europa mehrfach gefordert haben, fordere auch ich eine entschlossene Vorgehensweise gegen die religiösen Faschisten in Teheran. Ich fordere die politischen Anführer der EU und der USA auf, nicht mehr auf das klerikale Regime in Teheran zu setzen. Dieses Regime gehört der Vergangenheit an.“
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
17. Januar 20