Mehr als 30 Staaten fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen im Iran

Die internationale Kampagne von Menschenrechtsgruppen zeigt Wirkung: Deutschland und 31 weitere Staaten verurteilen die Hinrichtungen von Demonstranten und die Anwendung der Todesstrafe im Iran aufs Schärfste.

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In einer gemeinsamen Stellungnahme vom 12. August haben zahlreiche europäische und außereuropäische Staaten zusammen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ihre entschiedene Ablehnung der Hinrichtungen durch das Teheraner Regime bekräftigt. Die Todesstrafe dürfe niemals als Mittel zur Unterdrückung abweichender Meinungen genutzt werden.

Zu den Unterzeichnern gehören neben Deutschland und Österreich auch Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Australien, Belgien, Spanien, die Niederlande und Schweden. 

Alle willkürlich Inhaftierten müssen freigelassen werden! 

„Der Einsatz der Todesstrafe, um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen, Gemeinschaften einzuschüchtern und Menschen für die Ausübung ihrer Grundrechte zu bestrafen, darf niemals gerechtfertigt werden“, heißt es in der Erklärung. „Die iranische Bevölkerung muss ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung ohne Angst wahrnehmen können.“

Die Staaten fordern das Regime im Iran auf, die Anwendung der Todesstrafe unverzüglich zu beenden und alle willkürlich Inhaftierten freizulassen. Das Regime müsse auf die Stimme der Bevölkerung hören, die Veränderungen fordere, und konkrete Schritte unternehmen, um die Achtung der Menschenrechte zu gewährleisten.

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Wie hier in Rom protestieren Exiliraner und Menschenrechtler in ganz Europa immer wieder mit Mahnwachen gegen die Hinrichtungen im Iran und rufen die Weltgemeinschaft zu wirksamem Handeln auf.

Konkrete Maßnahmen müssen folgen, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten 

Im Zuge einer Hinrichtungswelle im Zusammenhang mit den Freiheitsprotesten vom Januar 2026 sind im Iran bereits dutzende politische Gefangene hingerichtet worden. Die Massenproteste gegen die Diktatur wurden von Regime-Truppen gewaltsam niedergeschlagen. Tausende Demonstranten wurden dabei getötet.

Menschenrechtsgruppen haben die entschiedene Verurteilung der Hinrichtungen im Iran durch die europäischen und außereuropäischen Staaten begrüßt und fordern, dass nun konkrete Schritte folgen müssen, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. Die Weltgemeinschaft sollte mit wirksamen Sanktionen Druck auf das Teheraner Regime ausüben, damit die Hinrichtungen gestoppt werden. Der UN-Sicherheitsrat sollte sich mit den schweren Menschenrechtsverletzungen im Iran befassen, und die für die Hinrichtungen verantwortlichen Regime-Funktionäre sollten wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit international strafrechtlich verfolgt werden.